Werder Bremen darf NPD-Mitglied aus dem Verein ausschließen

Der Ausschluss eines NPD-Mitglieds aus dem Fußballverein Werder Bremen ist nach Ansicht des Bremer Landgerichts rechtens. In einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil wiesen die Richter die Klage des Rechtsextremisten gegen den Vereinsausschluss ab. Der Kläger, der unter anderem im Bundesvorstand der NPD aktiv ist, war im Januar 2011 in den Verein eingetreten.

Bremen (dapd). Der Ausschluss eines NPD-Mitglieds aus dem Fußballverein Werder Bremen ist nach Ansicht des Bremer Landgerichts rechtens. In einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil wiesen die Richter die Klage des Rechtsextremisten gegen den Vereinsausschluss ab. Der Kläger, der unter anderem im Bundesvorstand der NPD aktiv ist, war im Januar 2011 in den Verein eingetreten.

Drei Monate später leitete Werder ein Ausschlussverfahren ein und begründete das damit, dass die Gesinnung des Mitglieds mit der Vereinssatzung unvereinbar sei. Der Kläger monierte, das Verfahren sei nicht fair und er nur wegen seiner politischen Auffassung diskriminiert worden.

Nach Ansicht des Landgerichts hat der Mann jedoch in jedem Verfahrensstadium ausreichend Gehör gefunden. Zudem sei es legitim, dass der Verein nur Mitglieder aufnimmt und dulden muss, die nicht in Widerspruch zu den Zielen des Vereins stehen.

(Az.: 7 O 24/12)

dapd

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