Wer ist „Li“?

Gespräch mit zwei reizenden Damen. Sie wollen mehr erfahren von „Li“ und den kunstvollen Tagebuch-Einträgen über die normalen Dinge des Lebens sowie die absurden. Kurioserweise ist es die Frage nach dem Geschlecht, die die treuen Leserinnen ganz besonders umtreibt. Die eine ist sich ­sicher, dass unsere/unser „Li“ eine Frau von etwa 40 Jahren ist, auch wenn Motorroller-Episoden sie diesbezüglich doch etwas ver­unsichert hätten. Die andere Dame vermutet hinter „Li“ einen Mann von knapp 50 Jahren. Verheiratet ist „Li“ in beiden Varianten, Kinder gibt es auch – na klar, das war in dieser Kolumne schließlich oft Thema. Eines darf ich den Leserinnen und Ihnen allen verraten: „Li“ wäre es geradezu peinlich, dass ich ­
sie/ihn an dieser Stelle überhaupt thematisiere. Denn „Li“ bleibt lieber bescheiden im Hintergrund und lässt Wortspiele sprechen. Ich werde den nun sicherlich folgenden kritisch verärgerten Blick mannhaft aushalten und wünsche schöne Ostertage – auch im ­Namen von „Li“!ars

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