Zuckerberg-Anhörung sorgt für viel Häme auf Twitter

Zuckerberg bleibt dem EU-Parlament viele Antworten schuldig

Die Anhörung von Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat im Europaparlament breite Enttäuschung hervorgerufen. Quer durch die Fraktionen kritisierten Vertreter, dass Zuckerberg viele Fragen unbeantwort...

Die Anhörung von Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat im Europaparlament breite Enttäuschung hervorgerufen. Quer durch die Fraktionen kritisierten Vertreter, dass Zuckerberg viele Fragen unbeantwort...

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Er kam, sagte wenig und ging wieder. Facebook-Chef Zuckerberg hatte bei der EU leichtes Spiel. Zu leicht, finden viele Twitter-Nutzer.

Brüssel/Berlin. Mark Zuckerberg (34) wich aus, redete drumherum oder ließ die Fragen gleich komplett unbeantwortet. Der Facebook -Chef (34) ließ bei seiner am Dienstagabend die Kritik der Parlamentarier weitgehend abtropfen.

Dabei hatten sich die Abgeordneten selbst ein Bein gestellt. Das Format des Treffens zum Thema Facebook und den Umgang mit den Daten der Nutzer , bei dem alle Fragen gesammelt am Ende beantwortet werden sollten, machte es Zuckerberg leicht, mit allgemeinen Einlassungen zu den angesprochenen Themen statt konkreter Antworten zu reagieren. Am Ende blieben dem Facebook-Chef ohnehin nur wenige Minuten, um zu antworten.

Mark Zuckerberg erteilte der EU eine Lektion

„Das war zu kurz, das war zu flach, das war nicht substanziell genug“, räumte auch der Fraktionschef der europäischen Sozialdemokraten, Udo Bullmann, zerknirscht ein. Er sprach von einem Formatfehler. „Man hätte Ping-Pong spielen müssen.“

Auch im Internet sorgte die Lektion, die Zuckerberg dem Parlament erteilte, für großes Echo. Die Brüsseler Politiker kamen nicht gut weg. Eine Auswahl der Twitter-Reaktionen – von kritisch bis hämisch. (W.B.)

 
 

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