US-Wahl 2020: Sender nennen Endergebnis – mit Trumps Reaktion hat keiner gerechnet

Joe Biden privat: Ehefrau, Kinder, Schicksalsschläge

Er will Amtsinhaber Donald Trump als US-Präsident beereben: Joe Biden. Wir stellen den ehemaligen Vizepräsidenten vor.

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Die US-Wahl 2020 ist endlich entschieden!. Joe Biden hat die Wahl mit deutlichem Vorsprung gewonnen, auch wenn es kein Erdrutschsieg war. US-Medien erklärten ihn zum Wahlsieger.

Donald Trump will das jedoch nicht akzeptieren und schickt seine Anwälte los. Bisher recht erfolglos. Sein Team behauptet, es habe Betrug bei der US-Wahl 2020 gegeben. Konkrete Belege dafür gibt es immer noch nicht.

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Ergebnis der US-Wahl 2020: Stand bei den Wahlmännern

  • Joe Biden: 306 Wahlmänner
  • Donald Trump: 232 Wahlmänner
  • Erforderliche Mehrheit: 270 der 538 Wahlmänner
  • Landesweites Gesamtergebnis: Joe Biden 76,16 Millionen Stimmen (50,6%) - Donald Trump 71,53 Millionen Stimmen (47,6%)

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News-Blog: US-Wahl 2020

+++ Der News-Blog ist hiermit beendet. Wir berichten über die US-Wahl weiter in Einzelartikeln. +++

13. November 2020:

23 Uhr: Donald Trump reagiert kurz nach Bekanntgabe der letzten Wahlergebnisse, aber anders als erwartet

Kurz nachdem TV-Sender die letzten Ergebnisse aus Georgia und North Carolina bekannt gaben, trat Donald Trump vor die Presse. Doch über die US-Wahl verlor der Präsident kein Wort.

Stattdessen lobte er seine Coronavirus-Politik und versprach sinkende Todeszahlen und die kostenfreie Verteilung des Corona-Impfstoffes an alle US-Bürger. Die Aussichten seien großartig, jeder US-Amerikaner, der ein Beatmungsgerät benötigt habe, habe auch eines bekommen, behauptete Trump. Mittlerweile sind über 243.000 US-Amerikaner im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben, die täglichen Todeszahlen bewegen sich über 1.000. Einen Lockdown schloss er aus, obwohl auch in den USA die Neuinfektionen deutlich seit dem Herbst extrem steigen.

20.45 Uhr: US-Sender nennen Endergebnis der Wahl 2020

Es ist vollbracht! CNN und anderen US-Medien nennen nun ein Endergebnis der Wahlleute-Verteilung. Demnach gewinnt Joe Biden den Bundesstaat Georgia (16 Wahlleute) und Donald Trump North Carolina (15 Wahlleute). Somit ergibt sich ein Endergebnis bei den Wahlleuten von 306 für Biden zu 232 für Trump.

Klare Verhältnisse im Wahlgremium (Electoral College), die Mehrheit wird aller Voraussicht nach für Biden reichen. Allerdings geht Trump weiterhin juristisch gegen die Wahl vor, ohne relevante Belege und Beweise, dass es Wahlbetrug gab.

Vor vier Jahren gewann Donald Trump ebenfalls mit 306 Wahlleuten. Er nannte seinen Erfolg damals einen „erdrutschartigen Sieg“. Nun erkennt er nicht mal seine Niederlage an.

11.56 Uhr: Trump widerlegt! Von angeblich vier toten Wählern in Georgia bleiben zwei

Nächster Rückschlag für Donald Trump. Nach der Präsidentschaftswahl erhob die Trump-Kampagne den Vorwurf, im Bundesstaat Georgia seien Stimmen von Verstorbene für Joe Biden gezählt worden. Die Seite des noch amtierenden Präsidenten stellten vier Personen vor, die angeblich verstorben seien und dennoch abgestimmt hätten. Wie CNN berichtet, sind zwei der genannten Fälle aufgeklärt worden. Ein Wähler sei eine lebende Person, mit ähnlichem Vornamen, der aber anders geschrieben werde.

Die zweite Person sei eine Frau, die unter dem Namen ihres verstorbenen Mannes mit dem Präfix "Mrs." (Frau) gewählt habe. Sie habe laut Bericht aber nur diese eine Stimme abgegeben.

Auch die beiden anderen Verdachtsfälle sollen geprüft werden, so der Wahlleiter von Georgia.

08.36 Uhr: Trumps Rückhalt bröckelt! Nun fordern Republikaner DAS für Joe Biden

Im Streit über das US-Wahlergebnis steigt der Druck auf Donald Trump. Am Donnerstag bezeichneten mehrere US-Behörden die Wahlen als sicherste Abstimmung in der amerikanischen Geschichte, was angesichts von Trumps Betrugsbehauptungen einer offenen Zurechtweisung gleichkam. Zudem forderten am Donnerstag weitere US-Republikaner, dass der gewählte Präsident Joe Biden wie der Amtsinhaber die täglichen Briefings der Geheimdienste bekommen soll.

Diese Forderungen wurden von einigen US-Medien als erste Zeichen für bröckelnden Rückhalt Trumps in seiner Partei interpretiert. Der einflussreiche Senator Lindsey Graham bejahte am Donnerstag die Frage, ob Biden die Unterrichtungen bekommen sollte. Ähnlich äußerten sich Medien zufolge auch die Senatoren Chuck Grassley, James Lankford und John Thune. Der Gouverneur von Ohio, Mike DeWine, nannte Biden am Donnerstag zum ersten Mal den „gewählten Präsidenten“.

Trump weigert sich nach wie vor, den Wahlsieg Bidens anzuerkennen, und inszeniert sich als Opfer massiven Wahlbetrugs. Trumps Anwälte haben Klagen in mehreren Bundesstaaten angestrengt, darin jedoch keine Belege für großangelegte Wahlfälschungen oder Fehler geliefert.

In einer Mitteilung, die unter anderen von Vertretern der Cybersicherheitsagentur des Heimatschutzministeriums sowie der Vereinigungen der Wahlleiter der Bundesstaaten herausgegeben wurde, hieß es nun: „Es gibt keine Belege dafür, dass ein Abstimmungssystem Stimmen gelöscht oder verändert hätte - oder auf irgendwelche Weise kompromittiert worden wäre.“

Trump hatte zuvor bei Twitter auf Behauptungen verwiesen, wonach Software der Firma Dominion in mehreren Bundesstaaten 435 000 für ihn abgegebene Stimmen seinem letztlich siegreichen Herausforderer zugerechnet habe. Die Behörden wiesen dies nun zurück - wie zuvor schon die Firma und Wahlverantwortliche in den jeweiligen Bundesstaaten. Trump hatte im Wahlkampf mehrfach gesagt, er könne die Wahl nur verlieren, wenn sie manipuliert sei.

12. November 2020:

13.47 Uhr: Trump verwehrt Amtsübergabe! DAS kann Joe Biden nicht entgegennehmen

Joe Biden kann einem Medienbericht des Fernsehsenders CNN zufolge auch einen ganzen Stapel an Glückwunschtelegrammen nicht entgegennehmen. Grund ist der Widerstands von Amtsinhaber Donald Trump bei der Regierungsübergabe.

Im US-Außenministerium befände sich an Biden gerichtete Post von ausländischen Staats- und Regierungschefs, heißt es bei CNN. Bislang wird Biden die gesetzlich vorgesehene Unterstützung für eine geordnete Amtsübergabe von Trumps Regierung verwehrt.

08.06 Uhr: Biden ernennt ausgerechnet IHN zum Stabschef im Weißen Haus

Trotz des Widerstands von Donald Trump treibt der gewählte US-Präsident Joe Biden die Zusammensetzung seiner Regierungsmannschaft voran. Bidens langjähriger Vertrauter Ronald Klain soll Stabschef im Weißen Haus und damit einer seiner wichtigsten politischen Berater werden, wie Bidens Übergangsteam am Mittwochabend (Ortszeit) mitteilte.

Besonders pikant: Klain gehört zu den schärfsten Kritikern von Donald Trumps Corona-Politik, attackierte den Noch-Präsidenten immer wieder auf Twitter. Dem Sprachrohr Trumps.

Biden und Klain haben bereits in der Vergangenheit im Weißen Haus zusammengearbeitet, als Biden Vizepräsident unter Barack Obama war: Der heute 59-jährige Klain war zwischen 2009 und 2011 Bidens Stabschef. Er arbeitete auch schon für den Demokraten, als dieser im US-Senat saß und als Biden sich 1988 und 2008 um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten bewarb.

„Ron war für mich von unschätzbarem Wert in den vielen Jahren, in denen wir zusammengearbeitet haben“, erklärte Biden. „Seine tiefgreifende, vielfältige Erfahrung und Fähigkeit, mit Menschen aus dem gesamten politischen Spektrum zusammenzuarbeiten, ist genau das, was ich von einem Stabschef im Weißen Haus brauche, während wir diesem Moment der Krise begegnen und das Land wieder zusammenbringen.“

06.35 Uhr: Bangen für Biden? Georgia zählt Stimmen neu aus!

Der Bundesstaat Georgia zählt alle abgegebenen Stimmen neu aus. Das gab der zuständige Staatssekretär Brad Raffensperger am Mittwoch bekannt.

Grund ist der knappe Abstand zwischen Donald Trump und Joe Biden. Wird es nun doch nochmal spannend? Nicht unbedingt. Diese Entscheidung könnte für das Ergebnis der Wahl nur eine Rolle spielen, wenn es den Trump-Anwälten gelingen sollte, die Ergebnisse in anderen Bundesstaaten zu kippen. Die Chancen darauf werden von US-Rechtsexperten allerdings als sehr gering eingeschätzt.

Somit ist der Bundesstaat nach aktuellen Erkenntnissen für den Ausgang der US-Wahl nicht entscheidend. Der Bundesstaat Pennsylvania hob den neuen US-Präsidenten Joe Biden bereits über die Schwelle der nötigen 270 Wahlleute.

11. November 2020:

9 Uhr: Berühmter TV-Prediger mit irrem Auftritt nach US-Wahl 2020

Der evangelikale TV-Prediger Kenneth Copeland (83) sorgte für eine verstörenden Auftritt nach der US-Wahl. Der Trump-Anhänger sagte in einer Fernsehpredigt: „Die Medien sagten, Joe Biden ist der Präsident.“ Dann begann Copeland laut zu lachen, seine Gemeinde machte mit. Das gestellte zynische Lachen zog er über eine halbe Minute durch.

8.20 Uhr: Republikaner bietet eine Million Dollar Belohnung für Wahlbetrug-Hinweise

Die Republikaner suchen immer verzweifelter nach Belegen für den angeblichen Wahlbetrug bei der US-Wahl 2020. Nun hat der stellvertretende Gouverneur von Texas, Dan Patrick, eine Million Dollar für Hinweise auf Wahlbetrug geboten, sofern diese zu einer Verhaftung und einem rechtskräftigen Urteil führen.

7.55 Uhr: Insider verrät, was Republikaner wirklich denken

Bislang gibt es nur wenige Glückwunsche an Joe Biden aus den Reihen der Republikaner. Hinter den Kulissen aber würden viele republikanische Senatoren den Wahlsieg Bidens längst anerkennen. Das jedenfalls behauptet der demokratische Senator Chris Cone in einem CNN-Interview. In privaten Gesprächen hätten viele zu ihm gesagt: „Bitte übermitteln Sie dem gewählten Präsidenten meine guten Wünsche, aber das kann ich noch nicht öffentlich sagen.“

7.30 Uhr: Biden kritisiert Trumps Verhalten als „Peinlichkeit“

Als „Peinlichkeit“ hat der neugewählte US-Präsident Joe Biden die Weigerung von Amtsinhaber Donald Trump bezeichnet, den Wahlausgang anzuerkennen. Auf einer Pressekonferenz meinte der 77-Jährige: „Wie kann ich das taktvoll sagen: Ich denke, dass es dem Vermächtnis des Präsidenten nicht helfen wird.“

Der siegreiche US-Demokrat betonte am Dienstag aber, er bereite trotz Trumps fehlender Kooperation die Übernahme der Regierungsgeschäfte vor. „Die Tatsache, dass sie nicht anerkennen wollen, dass wir gewonnen haben, hat derzeit keine großen Auswirkungen auf unsere Planungen.“ Die „Dynamik“ des Wandels sei ungebrochen, so Biden. Unter anderem führte er Telefonate mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und weiteren EU-Staats- und Regierungschefs.

7.15 Uhr: Trump-Außenminister Pompeo provoziert mit Aussage zur Machtübergabe

US-Außenminister Mike Pompeo hat mit einer Ankündigung für Stirnrunzeln gesorgt. Es werde eine „reibungslose“ Machtübergabe an eine „zweite Trump-Regierung“ geben, sagte er bei einer Pressekonferenz. Gefragt wurde er, ob sein Ministerium nach der Wahlniederlage von Präsident Donald Trump gegen Joe Biden eine Zusammenarbeit mit dem Übergangsteam des Demokraten vorbereite. Pompeo lachte nach dieser Aussage kurz auf.

10. November 2020

17.10 Uhr: Biden baut Vorsprung in Georgia und Pennsylvania offenbar aus

In den vier Bundesstaaten Georgia, Arizona, North Carolina und Alaska ist weiter unklar, wer die Wahlmänner der Staaten auf seiner Seite am Ende verbuchen wird. Noch hat kein US-Medium hier einen Sieger prognostiziert. In Georgia konnte Biden in den vergangen Stunden seinen Vorsprung offenbar erneut leicht ausbauen und liegt nun mit 12.428 Stimmen vor Donald Trump.

Auch in Pennsylvania, welches von den US-Medien inzwischen Biden zugerechnet wird, kann der Demokrat seinen Vorsprung ausbauen. Dort hat sich der sein Vorsprung auf Donald Trump mittlerweile auf rund 45.000 erhöht (etwa 0,7 Prozent). Experten schätzen, dass Biden hier am Ende mit mehr als 100.000 Stimmen gewinnen wird.

17.00 Uhr: Trump: "Wir werden gewinnen" und "massiver Briefwahl-Betrug" - weiter keine Beweise

Die Zeichen verdichten sich, dass Joe Biden die Wahl zum US-Präsidenten am Ende wohl gewinnen wird. "CNN" hat Biden bereits als Sieger prognostiziert. Doch Trump weigert sich bislang, das Ergebnis anzuerkennen. Er spricht von Wahlbetrug durch Briefwahlstimmen. Beweise hat er dafür noch keine vorgelegt.

Auf Twitter postet er unzählige wütende Beiträge, viele davon mit Warnhinweisen versehen, dass es sich dabei um nicht bestätigte Informationen handelt oder offizielle Beweise seine Thesen nicht unterstützen könnten. Offenbar ist sich Trump dennoch weiter sicher, dass er gewinnen werde. So schrieb er auf Twitter: "Wir werden siegen."

Wenig später twitterte er: "Achtet auf den massiven Betrug bei der Auszählung von Briefwahlstimmen und erinnert euch daran, dass ich es euch gesagt habe." Twitter markierte diese Aussage mit dem Hinweis, dass Berichte über Wahlbetrug nicht bestätigt wurden bislang.

13.20 Uhr: Pharma-Chef weist Impfstoff-Vorwürfe von Donald Trump zurück

Der Chef der Pharmafirma Pfizer, Albert Bourla, hat Vorwürfe von Donald zurückgewiesen, wonach der mögliche Durchbruch beim Coronavirus-Impfstoff absichtlich erst nach der US-Wahl verkündet wurde (siehe Meldung um 10.55 Uhr). Gegenüber CNN sagte Bourla, dass er erst am Sonntagnachmittag von den vielversprechenden Daten erfahren hat. Pfizer ist gemeinsam mit dem deutschen Unternehmen BioNTech an der Entwicklung des Impfstoffes beteiligt.

13.05 Uhr: Mit einem Detail macht sich Joe Biden über Donald Trump lustig

Vielen fiel das zunächst gar nicht auf: Joe Bidens Ehefrau, Dr. Jill Biden, postete nach dem Wahlsieg ihres Mannes ein Foto auf Twitter. Zu sehen ist das glückliche im heimischen Wohnzimmer. Dabei ist nicht ein Details auf dem Foto besonders spannend, dass die künftige First Lady mit der Welt teilte.

Es ist die Mütze von Joe Biden. Ebenso wie Donald Trump trägt er hier ein Baseballcap mit Aufschrift. Während Trump seine rote Mütze mit der Aufschritft „Make America great again“ und der Nummer 45 (45. Präsident der USA) zum Markenzeichen machte, hatte nun auch Joe Biden eine besondere Mütze ausgewählt.

Auf dem Baseballcap steht: „We just did. 46“, also „wir haben es gerade getan", Amerika wieder großartig gemacht. Dazu die 46, weil er der 46. Präsident der Vereinigten Staaten sein wird.

10.55 Uhr: Donald Trump glaubt jetzt auch noch an Impfstoff-Verschwörung

Es wird immer irrer! Nun glaubt Donald Trump auch noch, dass die Meldung über den Durchbruch beim Corona-Impfstoff absichtlich erst nach dem Wahltag verkündet wurde. Der Pharmakonzern Pfizer "hatte nicht den Mut", die guten Nachrichten über den Coronavirus-Impfstoff noch vor der Wahl bekanntzugeben, kritisierte Trump am Montagabend (Ortszeit) auf Twitter.

Er schoss auch gegen die für die Zulassung zuständige Lebens- und Arzneimittelbehörde (FDA). Diese hätte die Ergebnisse früher bekanntgeben müssen. „Die FDA und die Demokraten wollten nicht, dass ich vor der Wahl einen Impfstoff-Erfolg habe, deswegen kam es fünf Tage später raus“, behauptete Trump auf Twitter. Er hatte im Wahlkampf einen Corona-Impfstoff noch vor dem 3. November versprochen.

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10.40 Uhr: Sogar Fox-News hat jetzt genug von Lügen der Trump-Kampagne

Spektakuläre Szene bei Fox News. Der rechtskonservative Kanal, der früher mal als Haussender von Donald Trump galt, hat nun auch genug von den Betrugsvorwürfen der Trump-Kampagne ohne Belege. Nachdem sich einige TV-Sender bei der Live-Übertragung einer Rede von Donald Trump am Donnerstag ausschalteten, reichte es Fox News bei einem Statement der Trump-Sprecherin Kayleigh McEnany.

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McEnany behauptete, Wahlsieger Joe Biden würde den Wahlbetrug gutheißen, als Fox-News-Moderator Neil Cavuto die Übertragung unterbrach: „Wenn sie nicht mehr Details hat, um das zu belegen, kann ich Ihnen das nicht mit gutem Gewissen weiter zeigen.“ Er kündigte an, dass der Sender nur dann weiter über die Pressekonferenz berichten werde, wenn die Sprecherin noch Belege für diese Behauptungen nennt. Danach zeigte Fox News Werbung.

10.25 Uhr: Justizminister von Donald Trump erlaubt Untersuchungen zu Wahlbetrug

US-Justizminister Bill Bar hat die ihm unterstellten Strafverfolger grundsätzlich zur Untersuchung möglicher Unregelmäßigkeiten bei der US-Präsidentschaftswahl 2020 ermächtigt. Zugleich betonte Barr, diese Ermächtigung bedeute nicht, dass sein Haus derzeit über Belege für möglichen Wahlbetrug verfüge.

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Barr schrieb nun an die Bundesanwälte, sie sollten möglichen „substanziellen Vorwürfen der Unregelmäßigkeiten bei Stimmabgabe und Stimmzählung“ nachgehen. Solche Untersuchungen und Überprüfungen dürften geführt werden, wenn „klare und offenkundig glaubwürdige Vorwürfe“ vorlägen, die - falls sie sich bewahrheiteten - das Wahlergebnis in einzelnen Bundesstaaten „potenziell beeinflussen“ könnten.

Laut US-Medienberichten trat der Leiter der für die Ahndung von Verstößen gegen das Wahlrecht zuständigen Abteilung im Justizministerium, Richard Pilger, wegen Barrs Schreiben zurück. Barr ist ein überaus umstrittener Minister. Kritiker werfen ihm vor, sein Amt als eine Art Ausputzer Trumps auszuüben und die Unabhängigkeit der Justiz nicht ausreichend zu wahren.

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