US-Senatoren kündigen Gesetzesinitiative zum Klimaschutz an

In einer öffentlichen Senatsanhörung zu neuen Vorgaben bei der Reduzierung von Treibhausgasen sagte der unabhängige US-Senator Joseph Lieberman am Mittwoch, das Problem der Erderwärmung werde «von Tag zu Tag dringlicher». Die US-Regierung müsse «Teil der Lösung dieses Problems» sein. Lieberman und der Ko-Autor des Entwurfs, der republikanische Senator John Warner äußerten die Hoffnung, dass der US-Senat das Gesetz noch vor dem UN-Klimagipfel auf der indonesischen Insel Bali im Dezember verabschiedet. Die USA müssten «entschiedenes Vorgehen» zeigen.

Der Gesetzentwurf favorisiert einen Emissionshandel. Die USA sind weltweit der größte Produzent von Treibhausgasen. Vorstöße zu einer Reduzierung der Klimakillergase wurden von Kritikern bislang immer mit dem Hinweis auf Beeinträchtigungen des Wirtschaftswachstums abgeblockt. So kündigte einer der Gegner restriktiver Klimapolitik, der republikanische Senator James Inhofe an, die Gesetzesinitiative zu verzögern oder den Entwurf ändern zu wollen. «Der Entwurf versucht wie alle Emissionshandelsgesetze die realen Kosten für unsere Wirtschaft zu verschleiern», sagte er. Die Folge sei der Verlust von Arbeitsplätzen. (AFP)

 
 

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