US-Geheimdienstchef lacht, als er von DIESEN Plänen Donald Trumps hört

US-Geheimdienstkoordinator Dan Coats beim Aspen Security Forum.
US-Geheimdienstkoordinator Dan Coats beim Aspen Security Forum.
Foto: Uncredited / dpa
  • Donald Trump ist immer wieder für eine Überraschung gut
  • Selbst sein eigener Geheimdienst wundert sich über die Ideen des US-Präsidenten
  • Und gibt sich keine große Mühe, das zu verstecken

Washington.  Da sind Dan Coats mal kurz die Gesichtszüge entglitten. Dabei dürfte den US-Geheimdienstkoordinator doch inzwischen gar nichts mehr schocken. Schon gar nicht, wenn es um spontane Einfälle seines Präsidenten geht.

Donald Trumps neueste Idee schien Coats dennoch auf dem falschen Fuß zu erwischen. Und daraus machte er auch keinen Hehl. Denn statt das berufsmäßige Pokerface aufzusetzen, ließ der Geheimdienst-Chef seinen Emotionen freien Lauf.

Dan Coats findet Donald Trump zum Lachen

„Sag das noch einmal“, bat er eine Reporterin des US-Senders NBC, als sie Coats mit der Nachricht konfrontierte, Trump habe Russlands Präsidenten Wladimir Putin im Herbst ins Weiße Haus eingeladen. Es folgten ein ungläubiges Lachen, große Heiterkeit im Publikum des Aspen-Sicherheitsforums und die Worte: „Okaaaaaaaay ... das wird ja was Besonderes.“

Hier kannst du dir die Reaktion ansehen:

Video von Dan Coats’ Reaktion

Coats kündigte später auch an, er wolle Trump eine ehrliche Einschätzung der großen Risiken einer Einladung Putins ins Weiße Haus geben. Die von ihm koordinierten US-Geheimdienste werfen Russland vor, sich mit Cyber-Angriffen in die US-Präsidentschaftswahlen 2016 eingemischt zu haben.

Coats hat dazu eine klare Meinung: „Sie sind es, die versuchen, unsere Grundwerte zu untergraben, uns von unseren Alliierten zu entzweien, bei unserem Wahlprozess Chaos anzurichten.“

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Coats: Wollte Trump nicht kritisieren

Inzwischen ruderte Coats zurück. Der frühere US-Botschafter in Deutschland (2001-2005) will seine ungewöhnliche Reaktion nicht als Kritik an Trump verstanden wissen. Einige Medien hätten seine spontane Aussage fehlinterpretiert, hieß es in einer Stellungnahme Coats', die von US-Medien aufgegriffen wurde.

Darin bemüht sich der erfahrene Ex-Diplomat um eine Klarstellung: „Meine zugegebenermaßen seltsame Reaktion war keineswegs respektlos gemeint und sollte auch nicht das Vorgehen des Präsidenten kritisieren.“ (cho/dpa)

 
 

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