Unterstützer der Hamas sammeln weiter Geld

Duisburg..  Das von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) verhängte Verbot des islamistischen Spendenvereins IHH in Deutschland droht nach Recherchen dieser Zeitung unterlaufen zu werden. Den Informationen zufolge hat die türkische Organisation IHH sich bereits seit einiger Zeit von ihrer deutschen Schwestergruppe unter dem gleichen Namen getrennt. Stattdessen setzt die türkische IHH mit Sitz in Istanbul auf den Kölner Verein „Weltweiter Einsatz für Arme“ (WEFA), den sie als „einzige Partnerorganisation“ in Europa ihren Spendern empfiehlt.

Die deutsche IHH mit Sitz in Frankfurt wurde wegen angeblicher Unterstützung der palästinensischen Terrororganisation Hamas und Verflechtung mit der islamistischen Milli Görüs Anfang der Woche bundesweit verboten.

„Als Märtyrer sterben“

Den Recherchen zufolge ist die türkische IHH ebenfalls als Unterstützerin der Hamas aufgefallen. Sie hat unter anderem den Schiffskonvoi organisiert, der die Gaza-Blockade der Israelis durchbrechen sollte. Diese Aktion wurde von der WEFA propagandistisch begleitet. In Videos erklären IHH-Aktivisten vor der Abfahrt der Schiffe, sie wollten als Märtyrer sterben.

Die deutsche Sektion der IHH, die WEFA, sammelt in türkischen Gemeinden Geld, um dieses in Hilfsprojekte im Gaza-Streifen zu stecken, die damit die Hamas stabilisieren können.

Allein im vergangenen Monat wurden bei einer Aktion in Duisburg-Marxloh die Tageseinnahmen von 28 Geschäften eingesammelt, um diese in den Gaza-Streifen zu bringen.

 
 

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