Umfrage-Schock nach Thüringen-Wahl! Dieses Ergebnis ist ein Schlag ins Gesicht

Eine Umfrage nach dem Wahl-Eklat in Thüringen zeigt: Bei Neuwahlen würde sich alles verändern.
Eine Umfrage nach dem Wahl-Eklat in Thüringen zeigt: Bei Neuwahlen würde sich alles verändern.
Foto: dpa

Das Wahl-Debakel von Thüringen hat dramatische Folgen.

So zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage für den Sender NTV: Bei Neuwahlen müsste die CDU mit extremen Stimmenverlusten rechnen, während Linke, SPD und Grüne eine regierungsfähige Mehrheit erreichen könnten.

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Die CDU indes befindet sich in Thüringen im freien Fall, was die potenzielle Wählergunst anbelangt: Sie käme nur noch auf zwölf Prozent - zehn Prozent weniger als nach der Landtagswahl. Die Linke, die im Oktober mit 31 Prozent als stärkste Kraft aus der Wahl hervorgegangen war, käme jetzt auf 37 Prozent.

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Umfrage Thüringen-Wahl

  • CDU/CSU: 12 Prozent
  • SPD: 9 Prozent
  • FDP 4 Prozent
  • Grüne 7 Prozent
  • Linke 37 Prozent
  • AfD 24 Prozent

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Die FDP, die mit Thomas Kemmerich für Tag den Ministerpräsidenten gestellt hatte, würde es nach der Wahl nicht mal mehr in den Landtag einziehen: Die Liberalen kommen in der Umfrage nur auf vier Prozent.

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Grüne, SPD und AfD erhielten dagegen geringe Stimmen-Zuwächsen. SPD, Linke und Grüne kämen demnach zusammen auf 53 Prozent - eine regierungsfähige Mehrheit mit den Parteien wäre dann also möglich. Und damit eine Wiederkehr des abgewählten Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke).

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Das entspräche zumindest laut Umfrage auch dem Willen der Mehrheit in Thüringen: 65 Prozent der Befragten bedauern, dass Bodo Ramelow nicht mehr Ministerpräsident ist. Noch deutlicher - und hier zeigt sich, wie sehr die Wahlen in Thüringen auch Personenwahlen sind: Wenn die Thüringer ihren Ministerpräsidenten direkt wählen könnten, würden sich 64 Prozent für Ramelow entscheiden. (pen)

 
 

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