Umfrage-Hammer: Mit neuer Führungsspitze steht die SPD bei...

SPD mit Umfrage-Hammer: Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans  sind die Bundesvorsitzenden der SPD.
SPD mit Umfrage-Hammer: Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans sind die Bundesvorsitzenden der SPD.
Foto: imago images / Reiner Zensen

Sie sollten der SPD Aufwind geben. Doch zumindest in Sachen Umfragewerte hat sich mit dem neuen Führungsduo der SPD, Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans, nicht viel geändert.

Eher das Gegenteil ist der Fall: Die Zahlen sind noch weiter abgestürzt. Das berichtet der „Focus“.

Umfrage-Hammer bei der SPD: Partei verliert Stimmen

Seit rund einem Monat sind die beiden mittlerweile im Amt. Vor allem Esken fällt seit dem immer wieder mit lauten Vorstößen auf. Dem „Spiegel“ hatte sie gesagt, sie wünsche sich einen demokratischen Sozialismus in Deutschland. Damit hat sie viele Politiker gegen sich aufgebracht.

Für bessere Umfragewerte sorgte der Trubel nicht. Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA verliert die SPD einen halben Prozentpunkt. Damit rutscht die Partei um Esken und Walter-Borjans auf 12,5 Prozent ab.

Fast ein historischer Wert, denn das ist das schlechteste Umfrageergebnis der Partei seit August 2019.

Drei Parteien legen zu

Um genau so viele Prozentpunkte rutschen auch die Grünen ab. Derzeit liegen sie bei 21 Prozent. Auch die CDU/CSU gehören zu den Verlierern der Umfrage und mussten sich statt mit 29 Prozent mit 27 Prozent begnügen.

---------------

Mehr Themen:

---------------

Einen halben Prozentpunkt haben hingegen die Linke und die FDP gewonnen. Sie liegen jetzt bei 9 bzw. 9,5 Prozent. Auch die AfD legt um einen Prozentpunkt zu und hat nun 15 Prozent der Wählerstimmen auf der Haben-Seite.

Keine Mehrheit für die Groko

Gleichzeitig mit der SPD sinkt die Gunst der Wähler auch bei der Groko. 39,5 Prozent der Stimmberechtigten sprechen sich laut „Focus“ für die Groko aus.

Rot-Grün verfehlt mit 42,5 Prozent ebenfalls eine parlamentarische Mehrheit. Die gibt es derzeit für die Kombi aus CDU und Grüne, die bei 48 Prozent liegen, oder Union-SPD-FDP mit 49 Prozent der Stimmen. (vh)

 
 

EURE FAVORITEN