Umbennnung abgelehnt - Münster will keinen "Hindenburgplatz“

Der "Schlossplatz" bleibt "Schlossplatz" und wird nicht zum "Hindenburgplatz". Die Münsteraner haben sich gegen eine Umbenennung entschieden.
Der "Schlossplatz" bleibt "Schlossplatz" und wird nicht zum "Hindenburgplatz". Die Münsteraner haben sich gegen eine Umbenennung entschieden.
Foto: WR
In Münster ist eine Bürgerinitiative mit dem Versuch gescheitert, den "Schlossplatz" in "Hindenburgplatz" umbenennen zu lassen. Eine deutliche Mehrheit der Bürger sprach sich am Sonntag gegen eine Umbenennung aus. Auch im Ruhrgebiet wird über Straßennamen diskutiert.

Münster.. Der „Schlossplatz“ in Münster wird nicht wieder in „Hindenburgplatz“ umbenannt. Die Münsteraner erteilten dem Wunsch einer Bürgerinitiative am Sonntag eine klare Absage. Nach Auszählung aller 99 Stimmbezirke votierten 59,4 Prozent beim Bürgerentscheid für den Erhalt des Namens „Schlossplatz“, 40,6 Prozent waren dafür, dem Platz den alten Namen zurückzugeben. Insgesamt wurden 95.500 Simmen gezählt, eine Beteiligung von 40 Prozent.

Auch im Ruhrgebiet wird über Straßennamen diskutiert

Mit dem Votum endet eine jahrzehntelange Debatte. Die Auseinandersetzung hatte bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt, weil auch in anderen Städten, etwa im Ruhrgebiet, der Streit um historisch belastete Straßennamen tobt.

1933 setzte das Ermächtigungsgesetz mit Hindenburgs Zustimmung die Verfassung außer Kraft und ebnete Hitler den Weg an die Macht.

 
 

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