Ukraine-Krieg: Irre! Soldaten kämpfen auf E-Bikes gegen russische Panzer

Bleiben trotz Beschuss - Ukrainer verweigern Evakuierung

Bleiben trotz Beschuss - Ukrainer verweigern Evakuierung

Trotz der schweren Kämpfe im Osten Ukraine verweigern viele Zivilisten Angebote der Polizei, sie in Sicherheit zu bringen, etwa in der vom russischen Militär belagerten Stadt Lysytschansk. Die Menschen fürchten, dass die Flucht misslingt, dass Männer zum Dienst eingezogen werden oder dass sie ihr geliebtes Zuhause verlieren.

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Diese Meldung aus dem Ukraine-Krieg sorgt für Aufsehen!

Noch immer sind viele Nationen erstaunt darüber, wie effektiv sich die Ukraine im Krieg gegen den Aggressor Russland verteidigen kann. Doch dabei setzt das Land auch auf einige ungewöhnliche Mittel...

Ukraine-Krieg: Soldaten kämpfen auf E-Bikes gegen russische Panzer

Die ukrainischen E-Bike-Hersteller „Delfast“ und „Eleek“ beliefern tatsächlich auch die Armee ihres Landes mit Elektrofahrrädern. Die Modelle für das Militär sind geländegängig, haben riesige Akkus – und die „Delfast“-Variante ist sogar mit Transportboxen für NLAW-Panzerabwehrlenkwaffen („Next Generation Light Anti-Tank Weapon“) ausgestattet.

Kosten pro Rad: Zwischen 3.400 und 7.000 Euro – je nach Waffen-Ausstattung sogar noch mehr.

+++ News-Blog zum Ukraine-Krieg +++

Ukrainische Soldaten gehen tatsächlich mit E-Bikes gegen russische Panzer vor. Aber wie funktioniert das ganze?

Ukraine-Krieg: So funktionieren die Militär-E-Bikes

Die ukrainischen Soldaten nähern sich mit ihren E-Bikes dem Ziel – und profitieren dabei von ihrem schnellen, leisen und wendigen Fahrrad. Dann steigen sie kurz ab, holen die NLAW-Waffe aus der Box, visieren den Panzer an, feuern die Rakete ab und machen sich schnell wieder aus dem Staub.

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Die Soldaten sind offenbar begeistert. „Das Fahrrad war großartig und kann wirklich für mobile Gruppen funktionieren. Wir planen und nutzen es für Aufklärungsmissionen und Angriffe auf Panzer“, zitiert der Stern die ukrainischen Truppen. (at)