Ugandische Soldaten töten Leibwächter von Milizenchef Kony

Ugandische Soldaten haben bei einer Schießerei den Chef-Logistiker und Leibwächter des berüchtigten Rebellenführers Joseph Kony getötet. Das ranghohe Mitglied der Miliz Lord's Resistance Army (LRA) sei bereits am Freitag bei Kämpfen 280 Kilometer nördlich der Militärbasis Djema in der Zentralafrikanischen Republik erschossen worden, sagte ein Sprecher der Streitkräfte am Montag in Kampala.

Kampala (dapd). Ugandische Soldaten haben bei einer Schießerei den Chef-Logistiker und Leibwächter des berüchtigten Rebellenführers Joseph Kony getötet. Das ranghohe Mitglied der Miliz Lord's Resistance Army (LRA) sei bereits am Freitag bei Kämpfen 280 Kilometer nördlich der Militärbasis Djema in der Zentralafrikanischen Republik erschossen worden, sagte ein Sprecher der ugandischen Streitkräfte am Montag in Kampala. Ob Kony ein Teil der Gruppe war, die bei den Gefechten flüchtete, sei noch unklar. Soldaten der Afrikanischen Union sind in der Zentralafrikanischen Republik im Einsatz, um Konys LRA zu zerschlagen.

Es sei bedauerlich, dass der Mann, der nur unter dem Namen Binani bekannt gewesen, nicht lebend gefangen wurde, sagte der Sprecher. Der Leibwächter hätte womöglich Informationen über den mit internationalem Haftbefehl gesuchten Rebellenführer erteilen können. Kony und der LRA werden Massaker an der Zivilbevölkerung und die Rekrutierung von Kindersoldaten zur Last gelegt. Ein Internet-Video lenkte Anfang 2012 internationale Aufmerksamkeit auf die Gräueltaten.

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