Türkei lehnt Rücknahme von Flüchtlingen ab

Athen..  Die Planung des Nato-Einsatzes gegen Menschenschmuggler in der Ägäis stößt nach Berichten aus Athen auf Komplikationen. Die türkische Vertretung bestreite einen Punkt in Vereinbarungen zwischen der EU, der Nato und Ankara, wonach von Nato-Schiffen gerettete Bootsflüchtlinge in die Türkei zurückgebracht werden sollen, berichtete die Zeitung „Ta Nea“ gestern.

Zudem gebe es Probleme mit dem Einsatz der Nato-Schiffe in Regionen der Ägäis, die nach Ansicht der Türkei entmilitarisiert sein müssen. Nach Informationen aus Kreisen der griechischen Küstenwache sind eingesetzte Nato-Schiffe bislang in internationalen Gewässern unterwegs und nähern sich nicht den Seegebieten zwischen den griechischen Inseln und der Türkei. Der Nato-Marineverband SNMG2 steht unter deutscher Führung.

Das Militärbündnis hat festgelegt, dass bei den Einsätzen gerettete Flüchtlinge selbst dann in die Türkei zurückgebracht werden, wenn sie sich bereits in griechischen Hoheitsgewässern befanden.

 
 

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