Türkei: Jetzt macht Erdogan ernst! Er will tatsächlich...

Der Präsident der Türkei, Erdogan, will wieder an seine Wähler rantreten.
Der Präsident der Türkei, Erdogan, will wieder an seine Wähler rantreten.
Foto: imago images / Depo Photos

Der Präsident der Türkei, Recep Tayyip Erdogan, steht in den Umfragen derzeit schlecht dar. Nun plant der Politiker eine riesige Veränderung in der Türkei, die ihm eventuell Wählerstimmen einbringen könnte.

Wie „der Tagesspiegel“ berichtet, plant Erdogan, die frühere christliche Kirche Hagia Sophia in Istanbul in eine Moschee umwandeln zu lassen. Seine Partei AKP kündigt an, dass in den kommenden Monaten die Entscheidung fallen soll.

Türkei: Plan gibt es schon seit langem

Islamisten in der Türkei fordern schon seit längerem, dass die Hagia Sophia eine Moschee werden soll. In der Türkei wurden bereits mehrere ehemalige Kirchen zur Moschee erklärt. Derzeit wird die Hagia Sophia als Museum genutzt.

Dort werden aber bereits seit längerem muslimische Gebete gesprochen. Der Plan, das Gebäude umzukrempeln, gibt es schon länger. Immer wieder wird es in der Türkei thematisiert.

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Das ist die Hagia Sophia in der Türkei:

  • Die Hagia Sophia wurde im 6. Jahrhundert in Istanbul erbaut
  • Sie war fast Tausend Jahre lang eine wichtige christliche Kirche
  • 1453 wandelten die Osmanen die Kirche in eine Moschee um
  • Seit 1934 ist sie ein Museum
  • Etwa 3,7 Millionen Menschen besuchen die Hagia Sophia pro Jahr
  • Sie steht unter dem Schutz der UN-Kulturorganisation Unesco

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Letztes Jahr wies Erdogan die Forderung der Islamisten noch zurück und sagte, dass sie erstmal die Blaue Moschee neben der Hagia Sophia füllen sollen. Seine Meinung scheint er wegen des Umfragetiefs aber nun geändert zu haben.

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Sollte das Gebäude in der Türkei wirklich zur Moschee erklärt werden, dürfte das vor allem Griechenland ärgern. Der Bau hat für das Nachbarland eine religiöse Bedeutung. Das Außenministerium in Athen kritisiert die Türkei, dass sie die Regeln der Unesco somit verletzten würde.

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Gewählt wird in der Türkei erst in drei Jahren. Sollte Erdogans Plan aber glücken, könnten bereits in Kürze vorgezogene Neuwahlen anstehen. Wie „der Tagesspiegel“ berichtet, liegt die AKP derzeit bei 31 Prozent der Stimmen. Zu besten Zeiten lagen sie bei 50 Prozent. (ldi)

 
 

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