Terroristen wollten Massaker in Deutschland – und hatten diesen schrecklichen Plan

Ein mutmaßlich rechter Terrorist wird am Samstag von Polizisten in den Bundesgerichtshof in Karlsruhe gebracht.
Ein mutmaßlich rechter Terrorist wird am Samstag von Polizisten in den Bundesgerichtshof in Karlsruhe gebracht.
Foto: picture alliance/dpa

Rechts-Terroristen in Deutschland: Nach der Festnahme von mehreren Verdächtigen kommen immer mehr Details über die Pläne der Rechts-Terroristen ans Licht!

Terroristen wollten Moscheen-Massaker

Im Zuge von mehreren Razzien in verschiedenen Bundesländern nahmen Ermittler am Freitag zwölf mutmaßliche Terroristen fest, gegen die am Samstag Haftbefehl erlassen wurde.

Vier der Männer sind Mitglieder der Zelle, acht weitere gelten als Unterstützer. Alle Festgenommenen sind Deutsche und zwischen 31 und 60 Jahre alt.

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Mittlerweile sind die schrecklichen Pläne der rechten Terrorzelle bekannt: Zehn „Kommandos“ sollten zeitgleich in zehn Bundesländern Moscheen überfallen, Betende erschießen – und dadurch Gegenangriffe und „bürgerkriegsähnliche Zustände“ herbei führen, so die Bundesanwaltschaft Karlsruhe. Das berichtet „ntv“ und beruft sich dabei auf „Spiegel“-Informationen.

Vorbild für die Moscheen-Angriffe sollte das Massaker in Christchurch (Neuseeland) sein, bei dem ein australischer Rechtsterrorist insgesamt 51 Menschen in zwei Moscheen erschoss.

Terroristen-Anführer gilt als Gefährder

Der 53-jährige Werner S. aus Augsburg soll die Treffen der rechtsterroristischen Vereinigung organisiert haben, er gilt als ihr mutmaßlicher Anführer und wird von den Behörden als „Gefährder“ eingestuft.

Werner S. war es auch, der bei einem Treffen in Minden letzte Woche die Terror-Pläne, Moscheen in kleineren Gemeinden anzugreifen, skizzierte, so „ntv“ unter Berufung auf den „Spiegel“. Dabei seien zwei Männer bereits damit beauftragt worden, entsprechende Waffen zu besorgen.

Diese beunruhigenden Dinge fanden die Ermittler bei der Razzia

Doch neben den Terror-Plänen förderten die Ermittler bei der Razzia auch hochgefährliche Gegenstände zu Tage.

So fanden die Polizisten bei dem 35-jährigen Thomas N. in Minden selbstgebaute Schusswaffen und Handgranaten, berichtet die „Tagesschau“. Die Konstruktion der Sprengsätze sei so sensibel gewesen, dass der Kampfmittel-Räumdienst sie erst nicht einmal berühren wollte.

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In einer anderen Wohnung stellten die Einsatzkräfte Messer, Dolche und eine Armbrust sicher, sowie eine scharfe Pistole, so die „Tagesschau“.

 
 

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