Talentscouting: Projekt wird ausgeweitet

Düsseldorf..  Das Projekt Talentscouting will begabte Jugendliche aus bildungsfernen Familien für ein Studium interessieren. An sieben Hochschulen im Ruhrgebiet sind derzeit 30 Talentscouts aktiv. Jetzt soll die Zahl der Hochschulen verdoppelt werden. Mit insgesamt acht Millionen Euro des Landes werden von 2017 bis 2020 vier zusätzliche Universitäten und drei Fachhochschulen gefördert.

„Das Pilotprojekt Talentscouting an den Hochschulen im Ruhrgebiet war und ist überaus erfolgreich. Nach einem Jahr mit überwältigenden Rückmeldungen aus den Schulen und von Eltern sowie den Talent-scouts freue ich mich, dass wir dieses Angebot nun auf ganz NRW ausweiten können“, so Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. Bewilligt wurden Anträge von Hochschulen in Aachen, Köln, Düsseldorf, Wuppertal und Ostwestfalen-Lippe.

Entstanden war das Projekt 2010 an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen. Von dort wurde es auf die Ruhr-Universität und die Hochschule Bochum, die TU und die FH Dortmund sowie die Universität Duisburg-Essen und die Hochschule Ruhr West ausgeweitet. Aktuell kooperieren 75 Schulen. Im kommenden Schuljahr sollen es mehr als 100 sein.

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