SPD-Chefin Saskia Esken erhält Nachricht von Ashton Kutcher – und springt sofort an

SPD-Chefin Saskia Esken im Bundestag.
SPD-Chefin Saskia Esken im Bundestag.
Foto: imago images / Political-Moments

Helle Begeisterung bei SPD-Co-Chefin Saskia Esken (59)!

Die 59-Jährige hat von Hollywood-Superstar Ashton Kutcher (42, „Two and a half man“, „Freundschaft Plus“) auf Twitter eine Nachricht erhalten. Auch der andere SPD-Vorsitzende, Norbert Walter-Borjans (68), sowie die SPD-Europaabgeordnete Birgit Sippel (60) sind von Kutcher kontaktiert worden.

Wie kommt es denn dazu, dass Ashton Kutcher ausgerechnet SPD-Spitzenpolitikerin Saskia Esken anschreibt?

SPD-Chefin Saskia Esken bekommen Nachricht von Ashton Kutcher

Der Grund ist ernst. Kutcher im Tweet: „Ich würde gerne die Gelegenheit haben, mit Ihnen über die Auswirkungen Ihrer Position beim EU-Kommunikationskodex in Bezug auf die Privatsphäre missbrauchter Kinder zu sprechen. Bitte schicken Sie mir eine Privatnachricht.“ Esken hat sich bedankt und ihm geantwortet, dass sie ihm jetzt auf Twitter folge, sodass ihr Kutcher direkt schreiben könne.

Superstar Kutcher interessiert sich für einen Entwurf der EU-Kommission, nach dem Ermittler grenzübergreifend digitale Beweise sichern dürfen, um Kindesmissbrauch zu bekämpfen. Mit einer Verordnung will die Kommission Plattformen und Provider verpflichten, elektronische Beweise im Fall einer Anfrage durch Strafermittlungsbehörden sofort abzuspeichern. Auch eine Datenabfrage durch Ermittlungsbehörden, welche sonst Monate dauern könnte, soll dadurch beschleunigt werden können.

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Das ist Saskia Esken:

  • geboren am 28. August 1961 in Stuttgart (Mädchenname: Hofer)
  • seit 2013 SPD-Bundestagsabgeordnete
  • seit Dezember 2019 mit Norbert Walter-Borjans SPD-Bundesvorsitzende
  • Mitglied der Parlamentarischen Linke, in der sich der linke SPD-Flügel zusammengeschlossen hat
  • befürwortet die Einführung eines Autobahn-Tempolimits in Deutschland, das sei „gut für Klima und Sicherheit“
  • fordert eine Vermögensabgabe für Besserverdienende

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Hollywood-Superstar Kutcher setzt sich seit Jahren gegen Kindesmissbrauch ein

Zusätzlich hatte Kutcher noch an Saskia Esken getwittert: „Ihr technisches Verständnis kann den Unterschied in der Lebensqualität unzähliger Kinder ausmachen. Datenschutz ist wichtig, die Privatsphäre von Kindern ist wichtig. Beschränken Sie Anbieter nicht darin, Technologien zu benutzen, um Material über sexuellen Missbrauch von Kindern zu erkennen, zu melden und zu entfernen.“

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Kutcher, sonst für seine Rollen in Komödien weltbekannt, setzt sich seit Jahren für missbrauchte Kinder ein. Gemeinsam mit seiner Ex-Frau Demi Moore hatte er die Organisation „Thorn“ gegründet, die gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern und Menschenhandel kämpft. Auch die Hollywood-Kollegen Sean Penn und Jessica Biel unterstützen das Projekt. Zusammen mit Facebook und Twitter wolle „Thorn“ eine Datenbank erstellen, um Kinderpornos leichter finden und entfernen zu können.

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Es wäre mehr als wünschenswert, dass Kutchers Anliegen Erfolg hat und er schon bald mit Saskia Esken ins Gespräch kommen würde. (mg)

 
 

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