Sonntagsfrage: Ergebnis von neuester Umfrage erschüttert die CDU

Die aktuelle Sonntagsfrage dürfte Angela Merkels CDU schockieren.
Die aktuelle Sonntagsfrage dürfte Angela Merkels CDU schockieren.
Foto: dpa

Die Politik ist in Aufruhr. Seit der Europawahl Ende März scheint nicht mehr, wie es war. Hier einige Auszüge der epochalen Wahlergebnisse:

  • Die CDU hat erstmals bei einer bundesweiten Wahl weniger als 30 Prozent geholt
  • Die Grünen holten mit über 20 Prozent das mit Abstand beste Ergebnis bei einer bundesweiten Wahl
  • Die SPD landete nur noch auf Platz 3

Die Wahl hat SPD-Chefin Andrea Nahles bereits aus dem Amt gespült, die SPD versinkt immer weiter im Chaos. Wer die Nachfrage von Nahles antritt, ist noch völlig unklar. Zahlreiche Spitzenpolitiker der SPD haben bereits abgelehnt. Das dürfte auch an den aktuellen Umfragen liegen.

Sonntagfrage: Ergebnis schickt Schockwellen durch das Parteiensystem

Denn auch die aktuellste Umfrage von Infratest dimap schickt Schockwellen durch das Parteiensystem. Wenn am Sonntag Bundestwagswahl wäre, würden die Parteien laut dem Institut wie folgt abschneiden:

  • CDU: 25 Prozent
  • SPD: 12 Prozent
  • Grüne: 26 Prozent
  • FDP: 8 Prozent
  • Linke: 7 Prozent
  • AfD. 13 Prozent
  • Sonstige: 9 Prozent

Ein Schock sind die Ergebnisse vor allem für die bisherigen Volksparteien SPD und CDU. Die CDU rutscht noch einmal unter ihr Ergebnis bei der Europawahl - und landet sogar hinter den Grünen. Die SPD versinkt fast völlig in der Bedeutungslosigkeit, ist hinter Grünen, CDU und AfD nur noch viertstärkste Kraft. Auch andere Umfragen machen den Sozialdemokraten wenig Hoffnung.

Große Koalition wird kaum bis zum Ende durchhalten

Damit steigen auch die Chancen auf das Ende der Großen Koalition. Kaum ein Experte glaubt noch, dass die Koalition bis 2021 durchhält. Vor allem die SPD muss das ungeliebte Bündnis endlich verlassen, wenn sie sich endlich wieder profilieren will. Das Ende der Kanzlerschaft von Angela Merkel rückt damit wohl näher.

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Und für die Grünen wird damit auch der Druck auf die Parteichefs Habeck und Baerbock größer. Werden sie einen Kanzlerkandidaten aufstellen? Bei einer vorgezogenen Bundestagswahl wird sich diese Frage nun stellen.

 
 

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