Alt und fit in den gesellschaftlichen Wandel ...

Bochum. An der Ruhr-Universität Bochum arbeiten Wissenschaftler verschiedener Disziplinen an den Problemen der Überalterung. Ihre Ergebnisse stellen sie in der Reihe "Hörsaal City - Wie wir alt werden" im Wintersemester vor.

Die Wirtschaft entdeckt die "neuen Alten" - als Konsumenten undvielleicht demnächst sogar als Arbeitnehmer, wenn die "Jungen"ausgehen. Zudem sind die Alten immer mehr auf Reisen und stehenseltener als "Oma" oder "Opa" zur Verfügung. Sie werden fitter alt -Gebrechlichkeit ist häufig erst in den letzten Monaten des Lebens einProblem. Aber immer mehr alte Menschen erleiden einen Gedächtnisverlust- die Altersdemenz nimmt zu mit den entsprechenden Folgen für diePflege. Neue Lebensweisen müssen gefunden werden. Wie mit diesen und ähnlichen Problemen umzugehen ist, diskutieren Wissenschaftler der Ruhr-Uni mit dem Publikum.

Themen und Termine

jeweils mittwochs, 18-20 Uhr - Haus der Geschichte des Ruhrgebietes,Clemensstr. 17-19, 44789 Bochum

24.10.2007, Prof. Dr. Notburga Ott (Fakultät für Sozialwissenschaft):"Wie unsere Gesellschaft altert - Wandel durch demografischeEntwicklung"

07.11.2007, Dr. Ulrich Thiem (Medizinische Fakultät - MarienhospitalHerne, Geriatrie): "Herausforderung chronische Krankheiten undMultimorbidität"

21.11.2007, PD Dr. Hubert Dinse (Institut für Neuroinformatik):"Wenndas Gehirn nachlässt - Zur Biologie des Alterns"

05.12.2007, Prof. Dr. Rolf Heinze (Fakultät für Sozialwissenschaft) /Dr. Dieter Krämer (VBW): "Wohnen im Alter - Neue Architektur für Altund Jung?"

19.12.2007, Prof. Dr. Petra Platen (Fakultät für Sportwissenschaft):"Fitness durch Sport - Dem Alter ein Schnippchen schlagen"

09.01.2008, PD Dr. Josef Hilbert (Fakultät für Sozialwissenschaft):"Die neuen Alten - die Wirtschaft entdeckt die ‚graue Generation' alsKonsumenten und Arbeitnehmer"

16.01.2008, Prof. Dr. Dr. Jochen Vollmann (Medizinische Fakultät):Medizin und Ethik am Ende des Lebens

Die Öffentlichkeit ist zu allen Veranstaltungen eingeladen.

 
 

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