Schufa soll verkauft werden – musst du dir Sorgen um deine Daten machen?

Sparkasse, DHL und Amazon: Vorsicht vor Phishing! So schützt du dich!

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Jeden Tag werden weltweit etliche Milliarden Spam-Mails verschickt. Ein Großteil davon sind sogenannte Phishing-Mails.

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Du willst eine Wohnung mieten, einen Mobilfunkvertrag abschließen oder ein Girokonto eröffnen? Für all diese Dinge brauchst du eine Auskunft von der Schufa.

Die Schufa gibt Auskunft darüber, ob du kreditwürdig bist oder nicht. Ein negativer Schufa-Eintrag, zum Beispiel weil du deine Handyrechnung oder eine Kreditrate mehrfach nicht bezahlt hast, kann unangenehm für dich werden.

Schufa könnte verkauft werden nach Schweden – das könnte Folgen haben

Dieser bleibt drei Jahre gespeichert und mit einem negativen Eintrag ist es schwieriger oben genannte Dinge abzuschließen. Nun könnte die Wirtschaftsauskunftei verkauft werden. Und mit ihr sensible Daten von 68 Millionen Deutschen und sechs Millionen Unternehmen.

Aktuell ist die Schufa aufgeteilt an rund 30 Eigentümer, darunter deutsche Sparkassen, Genossenschaftsbanken und auch französischer Banken.

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Nun will der schwedische Finanzinvestor EQT die Schufa komplett kaufen und meldete dies beim Bundeskartellamt an, wie das Portal "Focus" berichtet.

Das gefällt den Sparkassen und Genossenschaftsbanken gar nicht, ihnen gehören 47 Prozent der Anteile. Denn mit dem Verkauf der Schufa würden auch eben jene genannte Daten verkauft werden. Und daran könnte kein Verbraucher etwas ändern.

Daten der Schufa könnten weiterverkauft werden

Ob der Verkauf allerdings nun endgültig über die Bühne geht, bleibt vorerst offen. Denn die Chancen stehen anscheinend gut, dass der schwedische Finanzinvestor nicht die Mehrheitsanteile zu fassen kriegt. Ob die wirtschaftlich gut laufende Maschinerie Schufa dann noch interessant ist, ist fraglich.

Für den Verbraucher bleibt eh nur eine Sache zu tun: abwarten und schauen, was mit den eigenen Daten in der Schufa passiert. (fb)