Maischberger (ARD): Norbert Röttgen mit knallharter Ansage zu Ausschreitungen am US-Kapitol – „Das Problem sind nicht die Bekloppten“

Trump-Anhänger stürmen das US-Capitol

Anhänger von Donald Trump haben am Mittwoch das US-Capitol in Washington gestürmt.

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Die Ausschreitungen rund um das Kapitol in Washington haben weltweit für Bestürzung und Entsetzen gesorgt – und sind damit auch Thema in jeder deutschen Talkshow.

Sandra Maischberger kam mit ihrer Sendung extra frühzeitig aus der Weihnachtspause zurück in die ARD, um über die schockierenden Geschehnisse zu sprechen.

Maischberger (ARD): Norbert Röttgen spricht über USA-Krise

Die Politikjournalistin wollte gemeinsam mit ihren Gästen die Situation in Washington einordnen. In der Sendung Maischberger überraschte dann vor allem Norbert Röttgen, Außenpolitikexperte und Kandidat für den CDU-Vorsitz. Er traf harte Worte, die auch für die Zukunft in den USA sprechen.

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Infos zu Maischberger (ARD):

  • Die Sendung wurde erstmals am 2. September 2003 ausgestrahlt
  • Sie wird einmal pro Woche ausgestrahlt
  • Moderatorin ist Sandra Maischberger

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Die schlimmen Bilder aus Washington vom Mittwochabend sorgten für einen Aufschrei in der Welt. Sie schafften es sogar das Dauerthema Corona für einen Augenblick aus den Augen zu verlieren.

Grund genug für Sandra Maischberger, extra früher aus ihrer Weihnachtspause zurückzukommen und in einer Sendung, an einem für sie ungewohnten Donnerstagabend, mit ihren Gästen spannende Fragen zu diskutieren.

+++ Maischberger (ARD): Experte macht klar, wie simpel Corona aufzuhalten wäre +++

Unter anderem ging es darum, welche Auswirkungen dieser schwarze Tag in der Geschichte Amerikas, für die Zukunft des Landes haben könnte.

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Das waren die Gäste bei Maischberger (ARD):

  • Norbert Röttgen (CDU),
  • Journalistin Tina Hassel
  • Journalist Ansgar Graw,
  • US-stämmige Moderator Ron Williams
  • amerikanischen Politologin Sudha David-Wilp

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Für besonders klare Worte und eine durchaus beängstigende Prognose sorgte in der Sendung CDU-Politiker Norbert Röttgen, als es darum ging, welchen Weg die Republikaner (immerhin die Schwesterpartei der CDU) ab dem 23. Januar, dem Tag der Einführung des neuen demokratischen Präsidenten Joe Biden, einschlagen werden. Wollen sie die Politik Trumps weiterführen oder orientiert sich die Partei wieder etwas mehr in Richtung zivilisiertere Mitte?

Röttgen sieht dabei nicht die wütenden Anhänger vom Mittwochabend als Problem für die Zukunft.

„Diese Typen, die sind ja nicht das Problem“. Das Problem seien „nicht die Bekloppten und der Mob“, sondern die „Normalos“, die Trump und seinen Aggressionen ihre Stimme gegeben hätten.

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Was er damit meint? Laut einer aktuellen Umfrage von YouGov, befanden 45 Prozent der US-Republikaner die Randale von Washington als gut – nur 27 Prozent sahen darin eine Bedrohung der Demokratie.

Diese Zahlen und die Vermutung des außenpolitischen Expertens klingen nicht danach, als würde mit dem neuen US-Präsidenten Joe Biden Ruhe in den USA einkehren.

Die gesamte Sendung Maischberger findest du in der ARD-Mediathek.

 
 

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