Robert Habeck: Peinlich-Szene in ARD-Sendung – schon bei erster Frage gerät er ins Stottern

Schaut genervt zur Seite: Robert Habeck im ARD-Interview.
Schaut genervt zur Seite: Robert Habeck im ARD-Interview.
Foto: Screenshot Facebook/Bericht aus Berlin

Sommerpause im politischen Berlin: Die Spitzenpolitiker stellen sich bei ARD und ZDF in Sommerinterviews. Jetzt war Grünen-Chef Robert Habeck in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“ dran.

Robert Habeck, der mögliche Kanzlerkandidat der Grünen, zeigt sich in der Sendung jedoch bei einigen Fragen ziemlich dünnhäutig.

Robert Habeck (Grüne) dünnhäutig im ARD-Interview: „Ich bin halt so“

Als „Bericht aus Berlin“-Moderator Oliver Köhr Habeck auf dessen bekannte Instagram-Fotos mit einer Herde Konik-Pferde anspricht, zeigt der sich gereizt. Es stellte sich heraus, dass die Herde aus einem gescheiterten Naturschutzprojekt stammt, die PR-Bilder also alles andere als idyllisch sind. Zu viel Inszenierung also?

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Robert Habeck verteidigt sich: Das ARD-Fernsehteam habe den Ort dieses Interviews vor dem Bundestag doch auch ganz bewusst gewählt, um die Deutschlandfahne im Hintergrund aufnehmen zu können. „Was ich nicht gerne mache, sind die inszenierten Bilder von Macht und Glorismus. Ich möchte gerne Pommes auf dem Bürgersteig essen und wenn ich dabei fotografiert werden, dann ist es halt so. Wenn Sie das Inszenierung nennen, dann ist es halt so. Ich bin halt so.“

Robert Habeck: „Das möchte ich mal sehen, dass Dortmund oder Bayern München ...“

Kämpferisch gibt sich Habeck bei der Frage nach der nächsten Bundesregierung. Ob die Grünen die nächste Koalition mit SPD und Linken anführen wollen? Hier antwortet Habeck mit einem Fußball-Vergleich: „Wir kämpfen um die Führung in diesem Land. Niemand kämpft um Platz Zwei, der Zweiter ist. Das möchte ich mal sehen, dass Dortmund oder Bayern München - oder wer auch immer - antritt und sagt: Joah, wir wollen gerne Zweiter werden.“

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Das ist Robert Habeck:

  • Der 50-Jährige gilt neben seiner Co-Vorsitzenden Annalena Baerbock als möglicher Kanzlerkandidat der Grünen bei der Bundestagswahl 2021.
  • Regierungserfahrung sammelte er bereits als Umwelt-, Landwirtschafts- und Energieminister in Schleswig-Holstein in der Jamaika-Koalition unter Ministerpräsident Daniel Günther.
  • Der Doktor der Philosophie ist mit der Schriftstellerin Andrea Paluch verheiratet und hat mit ihr vier Söhne.

Robert Habeck wirkt in ARD-Interview plötzlich wie ein Schuljunge

Im Anschluss an die Sendung im ARD-Hauptprogramm geht es für Habeck auf Facebook noch in die Verlängerung. Über der Facebook-Seite von „Bericht aus Berlin“ konnten die Zuschauer selbst Fragen an den Grünen-Spitzenpolitiker stellen. Bereits bei der ersten Frage zeigt sich Habeck erneut genervt und dünnhäutig. Bei seiner fahrigen Antwort wirkt er wie ein Schuljunge, der von seinem Lehrer geprüft wird.

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Die Vorgeschichte der Frage: Robert Habeck hatte in einem Interview mit t-online.de beim Thema Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (kurz: Bafin) scheinbar Wissenslücken offenbart. Die Bafin sei „vielleicht gut darin, mittelständischen Unternehmen nachzuweisen, dass Handwerksrechnungen falsch eingebucht wurden“, hatte er behauptet. Dabei ist die Bafin für die Aufsicht von Banken und Versicherern zuständig. Nicht das erste Mal, dass Habeck inhaltlich nicht sattelfest wirkt. So hatte er sich zuvor zum Beispiel auch schon mal bei Behauptungen über die Pendlerpauschale verplappert.

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Nun muss er vor Moderator Oliver Köhr und den Facebook-Zuschauern zur „Nachprüfung“. Was denn die Bafin eigentlich genau mache, hätten viele als Frage eingereicht. Habeck gerät prompt ins Stottern: „Finanzaufsicht für ... Ich weiß, worauf Sie anspielen!“ Dann greift der Grüne zu einem Glas Wasser, setzt zum Schluck an, verdreht die Augen und stellt das Glas wieder ab. „Ja, gut. Also: Die Bafin ist die Finanzaufsicht, die ... äh, Versicherungen und Banken bis zu einer gewissen Höhe prüft.“

Nach der überstandenen Wissensabfrage kann Habeck in die Gegenattacke übergehen. In dem Interview habe er eine zugespitzte Formulierung gewählt, um die mangelhafte Arbeit der Bafin zu kritisieren. Sein Vergleich sei aus dem Kontext herausgerissen worden, um ihm zu unterstellen, er habe keine Ahnung, was die Bafin mache.

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Auch die nächste Fragerunde geht Robert Habeck gegen den Strich

Wenig später soll er in einer 60-Sekunden-Schnellrunde auf Fragen möglichst nur mit einem Wort antworten. Auch das nervt Habeck: Er mache zwar mit, aber so etwas sei eine "Veralberung politischer Inhalte".

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