Renten steigen: Im Westen weniger als im Osten

Die Renten sollen in diesem Jahr deutlich steigen.
Die Renten sollen in diesem Jahr deutlich steigen.
Foto: Armin Weigel / dpa
Die Renten sollen in diesem Jahr im Westen um 3,2 Prozent und im Osten um 3,4 Prozent steigen. Grund ist die gute Lage am Arbeitsmarkt.

Berlin.  Für die mehr als 20 Millionen Rentner in Deutschland steigen die Altersbezüge im Juli um gut drei Prozent. Wie Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) am Dienstag in Berlin mitteilte, wachsen die Renten im Westen um 3,22 Prozent, im Osten um 3,37 Prozent.

Der Rentenwert liegt ab 1. Juli bei 32,03 Euro (West) und 30,69 Euro (Ost). Die Renten in den ostdeutschen Bundesländern erreichen damit ein Niveau von 95,8 Prozent der Westrenten. Bis zum 1. Juli 2024 sollen die Renten in beiden Teilen Deutschlands komplett angeglichen sein.

Gute Lage am Arbeitsmarkt

Als Gründe für den erneuten Rentenanstieg nannte Heil die gute Lage am Arbeitsmarkt und Lohnsteigerungen der Vergangenheit. Die gesetzliche Rente bleibe die zentrale Säule der Alterssicherung in Deutschland, sagte er. Der neue Arbeitsminister unterstrich die Pläne der großen Koalition bei der Rente. Dazu zählen die Einführung einer Grundrente, die Stabilisierung des Rentenniveaus und Verbesserungen bei den Erwerbsminderungsrenten. (epd)

 
 

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