Putin präsentiert angeblich unaufhaltbare Atomraketen

Wladimir Putin regiert Russland seit 18 Jahren, entweder als Präsident oder als Ministerpräsident. Am 18. März will er sich wiederwählen lassen.
Wladimir Putin regiert Russland seit 18 Jahren, entweder als Präsident oder als Ministerpräsident. Am 18. März will er sich wiederwählen lassen.
Foto: Alexander Zemlianichenko / dpa
Neues Spielzeug fürs Militär, ein besseres Leben fürs Volk: Zwei Wochen vor den Wahlen hat Russlands Präsident zur Nation gesprochen.

Moskau.  Als Reaktion auf die US-Raketenabwehr hat der russische Präsident Wladimir Putin bei seiner Rede an die Nation neue Raketentypen der Streitkräfte vorgestellt. Putin präsentierte unter anderem eine schwere Interkontinentalrakete, einen atombetriebenen Marschflugkörper und einen neuartigen Torpedo. Keine dieser Waffen sei mit herkömmlichen Mitteln abzufangen, sagte Putin am Donnerstag in Moskau.

Rund zwei Wochen vor der Präsidenten-Wahl in Russland versprach der Amtsinhaber den Russen zudem eine spürbare Verbesserung der Infrastruktur und ihrer Lebensbedingungen. „Wir sind bereit für den Durchbruch“, so Putin in seiner jährlichen Ansprache vor dem Parlament. Die Investitionen in den Straßenbau müssten zumindest verdoppelt werden und auch für Häfen und Flughäfen müsse es mehr Geld geben. Daneben müsse der Lebensstandard angehoben werden.

Der exklusive Club der Atommächte
Der exklusive Club der Atommächte

Präsidenten-Wahl am 18. März

Dazu sollten die Ausgaben für die medizinische Versorgung steigen. Außerdem müssten die Löhne erhöht werden und die Renten stärker als die Inflation zulegen. Mit Blick auf die Geldpolitik sagte Putin, es gebe in Russland Raum für Zinssenkungen. Er hoffe, dass die Notenbank mit der neuen Regierung zusammenarbeite, um das Wachstum des Landes zu unterstützen.

Die Russen sind am 18. März zur Präsidenten-Wahl aufgerufen, Es wird erwartet, dass Putin erneut gewählt wird. Er ist seit 2000 entweder Präsident oder Ministerpräsident des Landes. (rtr/dpa)

 
 

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