Proteste gegen Sparpolitik in Italien von Gewalt begleitet

Bei den Protesten gegen die italienische Sparpolitik zündeten einige Demonstranten Rauchbomben.
Bei den Protesten gegen die italienische Sparpolitik zündeten einige Demonstranten Rauchbomben.
Foto: dpa
In gleich drei italienischen Städten ist es zu gewalttätigen Protesten gegen die Sparpolitik der Regierung gekommen. In Rom, Turin und Venedig mussten bei den Ausschreitungen mehrere Personen festgenommen werden. Sowohl unter den Polizisten als auch unter den Demonstranten gab es Leichtverletzte.

Rom. Bei Protesten gegen die Sparpolitik der italienischen Regierung ist es in Rom, Turin und Venedig zu Ausschreitungen gekommen.

In Turin zündeten Teilnehmer am Samstag vor einem Regierungsgebäude Rauchbomben und hüllten das Areal in rote Farbwolken, die Polizei setzte Schlagstöcke ein.

In Venedig musste eine Brücke über dem Canale Grande gesperrt werden, als die Polizei Gruppen der extremen Linken und Rechtsradikale trennte. Auch in der Lagunenstadt wurden Rauchbomben gezündet, die Polizei setzte Tränengas ein.

In Rom attackierten Neofaschisten die Büros der EU-Kommission und rissen die EU-Flagge aus der Halterung. Ein Angreifer wurde festgenommen, zehn weitere angezeigt. Auch in Turin und Venedig gab es mehrere vorübergehende Festnahmen, einige Polizisten und Demonstranten wurden leicht verletzt. (dpa)