Polizei verbietet Hooligan-Demonstration in Hannover

Meinungsäußerung oder Lust an der Gewalt? Hooligans bei der Randale in Köln.
Meinungsäußerung oder Lust an der Gewalt? Hooligans bei der Randale in Köln.
Foto: Getty
Die niedersächsische Polizei will kein zweites Köln: Eine Hooligan-Demonstration in der Hauptstadt Hannover, die für diesen Samstag geplant war, hat sie am Montag verboten. Begründung: Es sei mit Gewalt zu rechnen. Den Hooligans bleibt nun allerdings der Rechtsweg.

Hannover. Die Polizei hat eine für Samstag geplante Anti-Islamismus-Demonstration in Hannover verboten. Sie befürchtet gewaltsame Ausschreitungen von Hooligans und Rechtsextremisten, hieß es am Montag zur Begründung.

Die Polizei zeigte sich in einer Erklärung überzeugt, dass die Veranstaltung nicht vor allem der politischen Meinungsäußerung diene, sondern dass ein "dominierender Teilnehmerkreis die gewalttätige Auseinandersetzung" suchen werde.

Bei einer ähnlichen Demo in Köln hatten sich vor kurzem rund 4500 Hooligans und Rechtsextreme versammelt und die Polizei angegriffen. Gegen das Verbot der Demo am 15. November können die Veranstalter sich nun vor Gericht wehren. (dpa)

 
 

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