Polizei kontrolliert 400 Menschen im "Gefahrengebiet" in Hamburg

Rund zwei Wochen nach den schweren Ausschreitungen hat die Hamburger Polizei am Wochenende das umstrittene Gefahrengebiet eingerichtet. Am Montag beginnt die parlamentarische Aufarbeitung. Der Innenausschuss kommt zu einer Sondersitzung zusammen.
Rund zwei Wochen nach den schweren Ausschreitungen hat die Hamburger Polizei am Wochenende das umstrittene Gefahrengebiet eingerichtet. Am Montag beginnt die parlamentarische Aufarbeitung. Der Innenausschuss kommt zu einer Sondersitzung zusammen.
Foto: Maja Hitij/ dpa
Die Hamburger Polizei hat am Wochenende im sogenannten Gefahrengebiet 400 Menschen überprüft. 90 Aufenthaltsverbot wurden ausgesprochen und acht Platzverweise erteilt. 45 Menschen wurden in Gewahrsam genommen. Außerdem stellte die Polizei Schlagwerkzeuge, Pyrotechnik und schwarze Masken sicher.

Hamburg. In dem von der Polizei festgelegten Gefahrengebiet in Hamburg sind am Wochenende mehr als 400 Menschen überprüft worden. Dabei seien gut 90 Aufenthaltsverbote ausgesprochen und acht Platzverweise erteilt worden, sagte eine Polizeisprecherin am Montagmittag.

Zudem gab es eine Festnahme. 45 Menschen wurden in Gewahrsam genommen, 44 davon am Sonntagabend. Sie gehörten zu etwa 300 Menschen, die sich über das Internet zu einem "Spaziergang durch das Gefahrengebiet" verabredet hatten, um gegen diese Maßnahme der Polizei in zentralen Stadtteilen der Hansestadt zu protestieren.

Das Gefahrengebiet, in dem verdachtsunabhängige Kontrollen zulässig sind, hatte die Polizei nach Angriffen auf Beamte ausgewiesen. (dpa)

 
 

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