Politiker wollen mehr Geld für Radwege und Lärmschutz

Radfahrer und Anwohner wird's freuen: Die Große Koalition möchte zusätzliche Mittel für das Radwegenetz und den Lärmschutz locker machen.
Radfahrer und Anwohner wird's freuen: Die Große Koalition möchte zusätzliche Mittel für das Radwegenetz und den Lärmschutz locker machen.
Foto: Rainer Raffalski / WAZ FotoPool
Die Große Koalition möchte offenbar zusätzliches Geld für das Radwegenetz und den Lärmschutz ausgeben. Nach einem Medienbericht sollen in den Ausbau von Fahrradwegen zusätzliche 20 Millionen Euro fließen, für den Lärmschutz sollen es zusätzliche fünf Millionen Euro sein.

Passau. Verkehrspolitiker der großen Koalition wollen dieses Jahr zusätzlich 35 Millionen Euro für den Ausbau von Radwegen sowie für Lärmschutz an Bundesstraßen, Autobahnen und Eisenbahnstrecken bereitstellen. Dies geht aus einem Antragsentwurf von Union und SPD hervor, über den die "Passauer Neue Presse" berichtet. Der Antrag solle an diesem Mittwoch vom Verkehrsausschuss des Bundestags beschlossen werden.

Schwarz-Rot wolle die Mittel für den Ausbau von Radwegen an Bundesstraßen um 20 Millionen auf 80 Millionen Euro erhöhen. Zusätzlich 5 Millionen Euro seien für den Lärmschutz an Bundesstraßen vorgesehen - für diesen Bereich würden damit rund 200 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Die Mittel für Lärmschutz an Eisenbahnstrecken wollen die Experten der Koalition dem Bericht zufolge um 10 Millionen auf 130 Millionen Euro erhöhen.

Nach dem Verkehrsausschuss muss das Plenum des Bundestags der Aufstockung der Mittel noch zustimmen. "Wir erreichen insbesondere bei der Schiene nur die Unterstützung der Bürger, wenn wir beim Lärmschutz noch eine Schippe drauflegen", sagte SPD-Fraktionsvize Sören Bartol zu den Plänen. (dpa)

 
 

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