Offenbar 42 Tote bei Luftangriff auf IS-Gefängnis in Syrien

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Die US-geführte Koalition soll bei Angriffen ein Gefängnis des IS in Syrien bombardiert haben. Laut Beobachtern starben viele Insassen.

Beirut.  Bei einem Luftangriff auf ein Gefängnis der Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) sind Beobachtern zufolge mindestens 42 Menschen ums Leben gekommen. Der Angriff sei vermutlich von der von den USA angeführten Koalition geflogen worden, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Dienstag mit.

Dabei sei ein Gebäude in der Stadt Al-Majadin zerstört worden, das als Gefängnis genutzt worden sei. Bei den Toten handele es sich um Menschen, die von der IS-Miliz gefangengenommen worden waren.

„Große Zahl von Zivilsten“ in Gefängnis

Die Koalition bestätigte, dass sie am Sonntag und Montag Luftangriffe auf IS-Ziele in Al-Majadin geflogen habt. Bei der Planung des Einsatzes sei darauf geachtet worden, die Zahl der Opfer unter Zivilisten so gering wie möglich zu halten.

Das staatliche syrische Fernsehen berichtete, die Kampfflugzeuge der Koalition hätten ein Gefängnis in Al-Majadin zerstört, in dem „eine große Zahl Zivilisten“ untergebracht gewesen sei. Al-Majadin liegt im Euphrat-Tal etwa 80 Kilometer westliche der irakischen Grenze und südöstlich der Stadt Rakka, der umkämpften Hauptstadt des IS. In US-Geheimdienstkreisen hieß es, der IS habe vermutlich inzwischen den größten Teil seines Führungspersonals in die Ortschaft gebracht. (rtr)

 
 

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