NRW-Regierung  will  die  Bürger vor Islamisten schützen

NRW-Innenminister Ralf Jäger.
NRW-Innenminister Ralf Jäger.
Foto: dapd/Jens Schlueter
Er wolle die Menschen vor Islamisten wie Sami A. schützen, sagte NRW-Innenminister Ralf Jäger am Montag. Der ehemalige Leibwächter von Osama bin Laden wohnt seit 2005 in Bochum und zieht von dort offenbar internationale Terror-Fäden. Die NRW-Regierung sieht sich für seine Aktivitäten nicht verantwortlich.

Bochum/Düsseldorf/Berlin. Die NRW-Landesregierung sieht sich nicht verantwortlich für die radikal-islamistischen Aktivitäten des ehemaligen Leibwächters von Osama Bin Laden in Bochum. Er setze „alles daran, die Menschen vor solchen gefährlichen Dschihadisten zu schützen“, sagte Innenminister Ralf Jäger (SPD) am Montag.

Polizei und Verfassungsschutz hätten Sami A. „seit acht Jahren im Visier“ ergänzte Burkhard Freier, seit einem Monat Leiter des Verfassungsschutzes.

Wie die WAZ Mediengruppe exklusiv berichtet hatte, lebt Bin Ladens Ex-Bodyguard seit Anfang 2005 in Bochum. Von dort zieht er offenbar internationale Terror-Fäden. Laut Bundesanwaltschaft soll Sami A. zwei Mitglieder der mutmaßlichen Düsseldorfer El-Kaida-Zelle für einen geplanten Terroranschlag in Deutschland rekrutiert haben.

Sami A. kennt führende El-Kaida-Mitglieder

Nach Informationen der WAZ Mediengruppe ist Sami A. mit führenden El-Kaida-Mitgliedern persönlich bekannt und seit 1999 in internationalen Terrorkreisen vernetzt.

Man versuche seine Aktivitäten einzudämmen. „Die Behörden in Nordrhein-Westfalen nutzen alle rechtlichen Möglichkeiten, um die Aktivitäten von Sami A. soweit wie möglich einzuschränken“, sagte Jäger.

 
 

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