NRW: Groß-Razzien in ganz Deutschland! Innenminister Seehofer verbietet diese Gruppierung

Mit bundesweiten Razzien ist Innenminister Seehofer gegen die rechtsextreme Gruppierung „Combat 18“ vorgegangen. (Symbolbild)
Mit bundesweiten Razzien ist Innenminister Seehofer gegen die rechtsextreme Gruppierung „Combat 18“ vorgegangen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Seeliger

Das Bundesinnenministerium ist mit einer groß angelegten Aktion gegen die rechtsextreme Gruppe „Combat 18“ vorgegangen. Wie Ministeriumssprecher Steve Alter mitteilte, hat Innenminister Horst Seehofer (CSU) die Neonazi-Gruppierung offiziell verboten.

In insgesamt sechs Bundesländern (NRW, Hessen, Brandenburg, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz) durchsuchte die Polizei am Donnerstagmorgen mehrere Wohnungen und beschlagnahmte mehrere Unterlagen.

NRW: Deutschlandweite Razzien nach Verbot von Neonazi-Gruppe

Im Rahmen der Razzien wurde auch die Wohnung von Stanley Röske (43) durchsucht, der als wichtige Person in der Szene gilt. Die Polizei konnte ihn an seinem Arbeitsplatz antreffen. Laut „Spiegel“ rechneten die deutschen Sicherheitsbehörden der Neonazi-Verbindung zuletzt rund 20 Mitglieder zu.

Die gewaltbereite Gruppe „Combat 18“ gilt als bewaffneter Arm des in Deutschland verbotenen Neonazi-Netzwerks „Blood and Honour“ (Blut und Ehre). Diese Organisation wurde ursprünglich 1992 in Großbritannien gegründet, ist aber mittlerweile in mehreren europäischen Ländern aktiv. Die Zahl 18 steht dabei für den ersten und den achten Buchstaben im Alphabet – A und H, die Initialen von Adolf Hitler. Die Mitglieder der Gruppe bereiten sich auf einen „Rassenkrieg“ vor.

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Durch das Verbot durch das Innenminsteriums macht man sich nun strafbar, wenn man den Schriftzug der Gruppe oder ihr Symbol, einen weißen Drache mit ausgefahrenen Krallen, verwendet. (at mit dpa)

 
 

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