Nach Zitteranfall Angela Merkel: Hans-Georg Maaßen äußert sich - bekannter Comedian schießt hart zurück

Nach drei Zitteranfällen herrscht Sorge um Angela Merkel!

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Hans-Georg Maaßen hat sich zum Zittern von Angela Merkel geäußert.
Hans-Georg Maaßen hat sich zum Zittern von Angela Merkel geäußert.
Foto: dpa

Es war das dritte Mal, dass Angela Merkel einen Zitteranfall vor laufenden Kameras hatte.

Das erste Mal erlitt die Kanzlerin einen solchen Anfall Mitte Juni beim Empfang des neuen ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Berlin Nur neun Tage später passierte es bei der Ernennung der neuen Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue.

Angela Merkel: Zitteranfall vor laufenden Kameras

Diesmal zitterte Angela Merkel am ganzen Körper beim Empfang des finnischen Ministerpräsidenten Antti Rinne. Der Vorfall sorgte für Tausende Reaktionen in den sozialen Medien. Die fielen sehr unterschiedlich aus. Manche verleihen ihrer Sorge Ausdruck oder wünschten zum Beispiel schlicht gute Besserung. Andere hatten nur Spott, Häme und Hass übrig. Schon beim ersten Mal machten sich manche über die Kanzlerin lustig. Vornehmlich aus der rechten Ecke kamen teils menschenverachtende Kommentare.

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Hans-Georg Maaßen, der ehemalige Chef des Bundesverfassungsschutzes und derzeit Ruheständler, kommentierte das Zittern der Kanzlerin ebenfalls. Er schrieb via Twitter: „Der Gesundheitszustand eines Regierungschefs ist keine Privatsache. Die Menschen in Deutschland haben ein Recht zu erfahren, ob der Regierungschef gesundheitlich noch in der Lage ist, sein Amt mit ganzer Kraft auszuüben.“

Hans-Georg Maaßen: Kritik an Tweet

Dafür gab es vornehmlich Kritik. Ein Nutzer kommentiert etwa: „Wenn es so wäre, dass die Amtsführung beeinträchtigt wäre, würde man das mitbekommen. Und bis dahin ist es Privatsache der Kanzlerin, der ich wünsche, dass diese Zitteranfälle bald wieder aufhören. Punkt.“

Ein anderer schreibt: „Die Bürger D's haben mehr Geduld, als Sie Ihnen zutrauen. Wer verkraftet, dass ein Verfassungsfeind den Verfassungsschutz leitete, kann auch offiz. Verlautbarungen abwarten.“

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Auch Prominente reagierten auf den Tweet von Hans-Georg Maaßen. Grünen-Politkerin Renate Künast etwa schreibt: „Herr Maaßen, schämen Sie sich! Falls das noch geht.“

Maaßen geriert sich als Verschwörungsopfer

Und Comedian und Moederator Micky Beisenherz antwortet auf Maaßens Tweet: „Wie lange man zumindest bei mangelnder geistiger Gesundheit im Amt bleiben kann, hat der Verfassungsschutz spektakulär belegt.“

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Hans-Georg Maaßen wurde im November in den einstweiligen Ruhestand versetzt. In einer Abschiedsrede hatte er sich als Verschwörungsopfer geriert und laut dem Redemanuskript von „linksradikalen Kräften“ in der Bundesregierung gesprochen.

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Zuletzt fiel Maaßen vornehmlich durch provokante Thesen auf. Vor einigen Tagen hatte er via Twitter implizit deutsche Medien mit der DDR-Presse verglichen.

 
 

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