Kölns OB Henriette Reker bekommt Morddrohung

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin von Köln, bekam eine Morddrohung.
Henriette Reker, Oberbürgermeisterin von Köln, bekam eine Morddrohung.
Foto: imago images / Eduard Bopp

Köln. Sollte nach Walter Lübcke auch Henriette Reker und weitere Politiker ermordet werden? Die Oberbürgermeisterin von Köln bekam kurz nach dem Mord am Kasseler Regierungspräsidenten eine Morddrohung.

Das bestätigte die Polizei Köln am Mittwochabend. Ob es einen Zusammenhang mit dem Mord an Lübcke gebe, könne er nicht sagen. Zuständig sei zentral das Landeskriminalamt Berlin, da neben Reker auch andere Politiker Drohungen erhalten hätten.

Köln: Morddrohung gegen Oberbürgermeisterin Henriette Reker

Nach Informationen des WDR gibt es innerhalb Deutschlands mehrere Drohungen gegen Politiker, sie sollen sich unter anderem gegen den Bürgermeister der westfälischen Stadt Altena, Andreas Hollstein, richten. Vom Landeskriminalamt war am Abend keine Stellungnahme zu erhalten.

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Sowohl Reker als auch Hollstein waren in den vergangenen Jahren zum Ziel von Attentätern geworden. Reker entging 2015 vor ihrer Wahl zur Oberbürgermeisterin nur knapp dem Tod, als ihr ein Rechtsradikaler mit einem Messer in den Hals stach.

Auch Hollstein wurde im November 2017 von einem Mann mit einem Messer attackiert, er erlitt eine Verletzung am Hals.

Lübcke war in der Nacht zum 2. Juni auf der Terrasse seines Wohnhauses im hessischen Wolfhagen-Istha niedergeschossen worden. Unter dringendem Tatverdacht sitzt ein 45-Jähriger in Untersuchungshaft. Die Bundesanwaltschaft stuft das Verbrechen als politisches Attentat mit rechtsextremem Hintergrund ein. (dpa)

 
 

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