Nach dem Krieg ist vor dem Krieg

Die Menschen im Gazastreifen haben Schlimmes erlebt.
Die Menschen im Gazastreifen haben Schlimmes erlebt.
Foto: EPA/Oliver Weiken

Die Waffenruhe ist eine Chance, das Blutvergießen zu beenden. Da aber im Nahen Osten selten eine Gelegenheit ausgelassen wird, eine Chance zu verpassen, sollten die Hoffnungen gebremst werden.

Trotzdem atmen die Menschen in Gaza und Israel auf. Die Waffenruhe verschafft eine Pause – und das ist schon viel in diesen Tagen.

Vielleicht ringen sich beide Seiten zu einem Waffenstillstand durch. Und vielleicht folgt diesem blutigen Krieg nun wieder eine Phase der ­Ruhe. Sicher ist, dass diese Zeit zur Aufrüstung genutzt wird, auch wenn Israel genau das im Gazastreifen verhindern will.

Doch nach dem Krieg ist vor dem Krieg, wenn der Nahost-Konflikt nicht endlich politisch gelöst wird. Dazu braucht man allerdings mehr als gegen­seitige Blockaden durch Maximalforderungen. Das ist keine neue ­Erkenntnis. Und das macht es so schwer zu hoffen, dass dieser Krieg ein Wendepunkt sein könnte.

 
 

EURE FAVORITEN