Mindestens 74 Kinder im Jemen getötet

Köln/Sanaa..  Im Jemen sind bei kriegerischen Auseinandersetzungen in den vergangenen zwei Wochen mindestens 74 Kinder getötet worden. 44 weitere seien schwer verletzt worden, gab das deutsche Komitee des UN-Kinderhilfswerks Unicef in Köln bekannt. Dabei handele es sich um vorsichtige Schätzungen. Die tatsächliche Zahl der Opfer dürfte angesichts der schweren Kämpfe der vergangenen Tage in der südlichen Metropole Aden noch viel höher liegen, hieß es weiter.

„Die Situation ist sehr gefährlich. Krankenhäuser sind überfüllt, und sogar Krankenwagen werden entführt“, wird der Unicef-Leiter im Jemen, Julien Harneis, zitiert. „Kinder werden getötet, verletzt, müssen fliehen. Ihre Gesundheit ist in Gefahr, sie können nicht mehr zur Schule gehen. Alle Konfliktparteien müssen den Schutz der Kinder sicherstellen.“

In dem südarabischen Land kämpfen die schiitischen Huthi-Rebellen gegen Anhänger des geflohenen Präsidenten Abded Rabbo Mansur Hadi.

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