Merkel will von Autobauern mehr Innovationen

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Frankfurt/Main. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die deutschen Autobauer zu größeren Forschungsanstrengungen in der tiefen Krise der Branche ermuntert und zugleich weitere Hilfen zugesagt. Die Unternehmen müssten sich dem Wettbewerb stellen, forderte Merkel.

«Deutschland hat vor über 100 Jahren das erste Auto entwickelt», sagte die CDU-Vorsitzende der «Bild am Sonntag»: «Jetzt stehen wir in einem neuen Wettbewerb, ob die deutsche Industrie in der Lage ist, auch das Auto des 21. Jahrhunderts zu produzieren.»

Weitere Unterstützung angekündigt

So dürften andere Techniken als der Otto-Motor, bei dem Deutschland führend gewesen sei, nicht vernachlässigt werden. «Wir werden für den Klimaschutz durch Forschungsaufträge hier einen zusätzlichen Impuls geben.» Merkel kündigte weitere Unterstützung für die Autoindustrie an über die bereits beschlossene befristete Aussetzung der Kfz-Steuer für Neuwagen hinaus an. Auch im Rahmen des zweiten Konjunkturpaket solle die Nachfrage gestärkt werden, «zum Beispiel mit einer CO2-orientierten Kfz-Steuer».

Darüber hinaus profitierten alle Unternehmen von den Maßnahmen der Bundesregierung für eine bessere Kreditversorgung. «Wir werden mit Bürgschaften sicherstellen, dass Unternehmen notwendige Investitionen trotz Finanzkrise durchführen können, also zum Beispiel Autohersteller weiter moderne Motoren entwickeln können», sagte die Kanzlerin dem Blatt. (ap)

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