Maischberger: Gast sagt diesen Satz zur Groko – und die Moderatorin fällt aus allen Wolken

Sandra Maischberger
Sandra Maischberger
Foto: ARD/Screenshot

Fast wäre es untergegangen. Wie nebenbei lässt Journalist Gabor Steingart in der Runde bei "Maischberger" in der ARD am Mittwochabend den Satz fallen, als es um mögliche Neuwahlen in Deutschland geht: „Also ich kenn Leute aus der Spitze der CDU, die mir schon ein Datum genannt haben. 27. September ...“ viel weiter kommt er nicht.

Sandra Maischberger unterbricht ihn: „Ist das seriös?“, fragt sie - und ist augenscheinlich völlig entgeistert.

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Immerhin ist das nicht weniger eine Sensationsnachricht, wenn sie denn stimmt: Die Große Koalition wird noch dieses Jahr aufgelöst? Auch Gast Micky Beisenherz fragt: „So früh?“

Maischberger zu Groko-Auflösung: "Ernsthaft?"

Woher genau er diese Information hat, verrät Steingart nicht. Der ehemalige Handelsblatt-Chefredakteur bleibt wage - scheint sich seiner Sache aber sicher zu sein. „Was ist denn die Spitze der CDU?“, hakt Maischberger nach. "Spitze ist ziemlich spitz", floskelt Steingart - doch die Moderatorin lässt nicht locker: „Frau Merkel?“

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„Frau Merkel ist nicht mehr Spitze der CDU. Es gibt halt Leute, die sagen mit Blick auf Ferienplanung: Entfernt euch nicht zu weit von Berlin.“ Und wieder will Sandra Maischberger wissen: „Ernsthaft?" Steingart zuckt mit den Schultern: „Ja.“

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Groko-Pläne: „Sowas gibt's“

Taz-Redakteurin Bettina Gaus relativiert: „Sowas gibt's schon. In Aufgeregten Zeiten machen manche Leute gerade aus dem Schutz der Anonymität heraus Prophezeiungen.“

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Es bleibt bis zum Schluss unklar, ob Steingarts Tipp nur ein Gerücht ist - oder eine Tatsache. Nach der Europawahl, die für beide Volksparteien extrem schlecht ausgegangen ist, und angesichts des desaströsen Zustands, in dem die SPD sich derzeit befindet, glauben allerdings nicht wenige, dass die Große Koalition noch 2019 auseinanderbrechen könnte.

Klar ist auch, dass die GroKo vor allem der SPD geschadet hat. Seit der ersten GroKo des 21.Jahrhundert im Jahr 2005 hat die SPD einen dramatischen Stimmenverlust erlebt.

 
 

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