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Luisa Neubauer: Kanzler Scholz soll aufhören, DIESES Wort in den Mund zu nehmen

Das ist Luisa Neubauer

Luisa Neubauer ist nach Greta Thunberg das bekannteste Gesicht von “Fridays for Future“ in Deutschland.

Im Wahlkampf verkaufte sich Olaf Scholz als kommender „Klimakanzler“. Diesem Anspruch läuft er jetzt aus Sicht der Klimaaktivistin Luisa Neubauer deutlich hinterher.

Nun ärgert sich die prominente Vorkämpferin von „Fridays for Future“, dass der Kanzler ständig ein Wort in den Mund nimmt, das aus ihrer Sicht schlicht unpassend ist. Zumindest für die Debatte im Jahr 2022.

Luisa Neubauer mit Forderung an Kanzler Scholz

Kanzler Scholz spreche nämlich immer noch ständig von einem „menschengemachten Klimawandel“, kritisiert Luisa Neubauer. Das nimmt sie ziemlich auseinander.

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Mehr über Luisa Neubauer:

  • Die 25-Jährige ist das Gesicht der deutschen „Fridays for Future“-Bewegung.
  • Sie hat einen eigenen Podcast und veröffentlichte bislang zwei Bücher.
  • Die Hamburgerin studiert in einem Masterstudiengang Geographie in Göttingen.
  • Ihre zwei Jahre jüngere Cousine Carla Reemtsma gehört ebenfalls zur Spitze der Klimaschutzbewegung in Deutschland.

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„Wir erleben keinen Wandel, wir erleben den rasanten Kollaps der lebenserhaltenden ökologischen Systeme weltweit. Man könnte es zumindest Klimakrise nennen“, so Neubauer. Wandel ist also aus ihrer Sicht schlicht verharmlosend. Der Begriff wird der existenziellen Bedrohung nicht gerecht.

Aber auch mit dem Adjektiv „menschengemacht“ hat Luisa Neubauer ihre Probleme.

Luisa Neubauer will, dass Olaf Scholz Klartext spricht

So schreibt sie weiter auf Twitter, dass Kanzler Scholz die Verantwortlichen konkret benennen soll: „100 Konzerne, die 71% der Emissionen verantworten, die großen Industrienationen wie Deutschland & Wirtschaftssysteme, die ökologische & menschliche Kosten ausblenden.“

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Kanzler Olaf Scholz ist stur, wenn es um Sprachregelungen geht

Bekanntlich ist Olaf Scholz jedoch recht stur bei seinen Formulierungen. So sprach der Kanzler beispielsweise in Interviews vor dem Ukraine-Krieg lange Zeit nicht über „Nord Stream 2“ und umschiffte Fragen zu einer möglichen Stilllegung der Gas-Pipeline. Daher erscheint es fraglich, ob er sich nun auf die gewünschte Sprachregelung von Luisa Neubauer einlassen wird.