Linke warnt vor Gewalt gegen Muslime

Die Vorsitzende der Linkspartei, Gesine Loetzsch.
Die Vorsitzende der Linkspartei, Gesine Loetzsch.
Foto: ddp

Berlin.  Linken-Chefin Gesine Lötzsch hat Bayerns Ministerpräsidenten Horst Seehofer zum Rücktritt aufgefordert. Für sie ist er ein verbaler Brandstifter – und das ist wörtlich gemeint.

Die Linkspartei bezeichnet den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) wegen dessen Forderung nach einem Zuwanderungsstopp für Türken und Araber als Stichwortgeber für Rechtsextremisten und fordert seinen Rücktritt. Die Parteivorsitzende Gesine Lötzsch sagte heute wörtlich: „Es ist nur eine Frage der Zeit, dass Häuser von Muslimen brennen.“

Seehofers „unchristliche“ Äußerungen seien Ausdruck einer Haltung, „jedes Mittel einzusetzen“, um den eigenen politischen Niedergang aufzuhalten. Lötzsch forderte Bundeskanzlerin Merkel (CDU) auf, Seehofer den Rücktritt nahe zu legen. „Herr Seehofer ist ein verbaler Brandstifter, der in einer christlich-liberalen Koalition nichts zu suchen hat.“

 
 

EURE FAVORITEN