Künast: Grüne gehen als Reformer in den Wahlkampf

Die Grünen haben aus Sicht von Fraktionschefin Renate Künast ihre Hausaufgaben für den Bundestagswahlkampf 2013 gemacht. "Wir haben allen Grund, selbstbewusst zu sein, weil wir Konzepte erarbeitet haben", sagte Künast am Samstag auf dem Parteitag der Grünen in Hannover.

Hannover (dapd). Die Grünen haben aus Sicht von Fraktionschefin Renate Künast ihre Hausaufgaben für den Bundestagswahlkampf 2013 gemacht. "Wir haben allen Grund, selbstbewusst zu sein, weil wir Konzepte erarbeitet haben", sagte Künast am Samstag auf dem Parteitag der Grünen in Hannover. Mit der Urwahl ihrer beiden Spitzenkandidaten Katrin Göring-Eckardt und Jürgen Trittin habe die Partei ein Beispiel für "Demokratie 2.0" gegeben.

Künast war bei der Urabstimmung über das Spitzenduo unterlegen. Die Grünen hätten zwei "wunderbare Spitzenkandidaten", sagte sie jetzt auf dem Parteitag. "Die beiden sind eigentlich ein Angebot, das man nicht ablehnen kann."

Die Grünen gingen geschlossen in den Wahlkampf, sagte Künast und kündigte an: "Wir meinen es ernst mit der Demokratisierung Deutschlands." Ihre Partei wolle die Verkrustungen der Gesellschaft aufbrechen. Dazu gehörten beispielsweise auch die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben sowie die doppelte Staatsbürgerschaft.

dapd

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