Kinder können sich nicht selbst helfen

Asi nennen die Kinder ihren Freund. Der nicht mehr ihr Freund sein darf, seit seine Eltern ihre Arbeit und alles Geld verloren haben. Sie spielen nicht mehr mit dem Achtjährigen, laden ihn nicht zum Geburtstag ein: Er kann ja kein Geschenk bezahlen, nicht einmal die Fahrkarte für einen Besuch. Auch seine Geschichte steht auf unserer Doppelseite.

Sie gehört zur Serie „Arme Kinder!“, in der die WAZ das Thema „Kinderarmut in Deutschland“ in den Blick genommen hat. Weil immer mehr Kinder von Hartz IV leben – und das immer länger: Sie können ihre Situation nicht selbst ändern, sie brauchen Hilfe. Aber von wem, wenn die Eltern selbst in Not sind?

Unsere Geschichten haben gezeigt, dass es keineswegs „nur“ ums Geld geht. Kinder, für die niemand kocht, Kinder, die keiner nach der Schule fragt, Kinder wie der Achtjährige, der kaum mehr Kontakt hat zu Gleichaltrigen – sie sind nicht nur finanziell bedürftig, sie sind oft abgehängt und sozial isoliert. Sie brauchen Zuwendung und Zeit. Und Helfer wie jene auf unserer Seite, die ihnen Auswege zeigen.

 
 

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