Keine Streiks der Lehrer nach Ostern

An Rhein und Ruhr/Berlin..  Die Lehrer-Gewerkschaft ­Erziehung und Wissenschaft (GEW) setzt nach dem für sie enttäuschenden Tarifabschluss im Öffent­lichen Dienst der Länder auf weitere Warnstreiks, um angestellte und beamtete Lehrer gleichzustellen. Es gebe aller Voraussicht nach jedoch kurzfristig keine Streiks der angestellten Lehrer direkt im Anschluss an die Osterferien, erklärte die stellvertretende GEW-Landesvorsitzende in NRW, Maike Finnern.

Es bestehe keine Friedenspflicht, erklärte Finnern, „wir sind weiterhin streikfähig“. „Wir werden im Mai/ ­Juni klarer sehen, wann die nächsten Aktionen kommen“, erklärte GEW-Verhandlungsführer Andreas Gehrke gestern in Berlin. „Wohl noch vor den Sommerferien“ könne es zu neuen Streiks an Schulen kommen.

Nach den Worten Gehrkes fühlt sich die GEW nicht an die Ergeb­nisse der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder gebunden. Ziel sei ein einheitlicher, bundesweiter Tarifvertrag, um ein weiteres Auseinanderdriften der ­Bezahlung zu verhindern.

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