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Karl Lauterbach schlägt Alarm! „Viele Todesopfer“ befürchtet– aber nicht wegen Corona

Karl Lauterbach schlägt Alarm! „Viele Todesopfer“ befürchtet– aber nicht wegen Corona

© picture alliance / Flashpic | Jens Krick, picture alliance/dpa | Hauke-Christian Dittrich

Karl Lauterbach: Vom Corona-Mahner zum Gesundheitsminister

Spätestens seit der Corona-Pandemie ist er einer der bekanntesten Politiker Deutschlands. Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Seit sich das Coronavirus immer breiter in Deutschland ausgebreitet hat, war Lauterbach Dauergast in den Talkshows von ARD und ZDF. Wir stellen dir den SPD-Politiker vor.

Gesundheitsminister Karl Lauterbach ist besorgt! Der SPD-Politiker befürchtet „viele Todesopfer“ in Deutschland – aber diesmal nicht wegen der Corona-Pandemie.

Das bevorstehende Ereignis, das Lauterbach umtreibt, war am Sonntag auch ein dominierendes Thema im Fernsehen. Lauterbach nimmt vor allem Jüngere in die Pflicht, um die Gefahr zu minimieren.

Karl Lauterbach befürchtet „viele Todesopfer“ – kommt Extremwetter auf uns zu?

Lauterbach reagierte am Sonntag auf einen Tweet von ZDF-Meteorologe Özden Terli. Dieser hat auf Wettermodelle für das Wochenende und Anfang kommender Woche hingewiesen, die in Westdeutschland Temperaturen bis 45 Grad für möglich halten! „Ich habe noch nie solche Temperaturen für Deutschland in einem Wettermodell gesehen“, schrieb Terlin entsetzt.

Karl Lauterbach ist bereits alarmiert. „Wir müssen jetzt schon damit beginnen, ältere und kranke Menschen vor der Mega-Hitzewelle zu schützen. Vorräte an Flüssigkeit, Ventilatoren, über die Bedeutung von Flüssigkeitkeitszufuhr reden“, twitterte er. Dann fügte er eine dramatische Befürchtung hinzu: „Diese Hitzewelle könnte viele Todesopfer bringen.“

Karl Lauterbach nimmt im WDR die Jüngeren vor Hitzewelle in die Pflicht

Auch in der „Aktuellen Stunde“ im WDR wiederholte der Bundesgesundheitsminister diesen Appell: „Da müssen wir schnell handeln.“ Man müsse sich um ältere Verwandte, Bekannte und Freunde frühzeitig vor der dem Einsetzen der Hitzewelle kümmern. „Die Flüssigkeitszufuhr ist das Allerwichtigste. Da muss genug Flüssigkeit im Raum sein. Dann muss man die Menschen in Räume bringen können, die etwas besser gekühlt sind.“

Es sei „in erster Linie eine Aufgabe der Jüngeren“ auf die Gefährdete zu achten. „Flüssigkeit und Kühlung, das ist entscheidend, sonst werden hier auch sehr viele Menschen sterben müssen.“ Das sei aber unnötig, wenn es ein gutes gemeinsames Miteinander gebe.

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ZDF-Wetterexperte unterstreicht Warnung, die Lauterbach umtreibt: „40 Grad und mehr“ drin

Am Sonntagabend erklärte Terli dann im ZDF-„heute journal“, was da Deutschland und Europa in den kommenden Tagen erwartet. Die Hitzewelle komme aus Richtung Spanien auf uns zu, erklärte der Wetterexperte. Auch im Fernsehen unterstrich er, dass extreme Temperaturen möglich seien. „40 Grad und mehr“ seien drin. Schon am Mittwoch werden insbesondere im Südwesten Deutschlands Temperaturen bis zu 35 Grad erwartet, so der ZDF-Meteorologe.

Auch ARD-Meteorologe Karsten Schwanke bestätigte, dass Deutschland extreme Temperaturen erleben könnte laut GFS-Wettermodell (Global Forecast System). „Wir sehen zumindest das Potenzial für 45 Grad. Ob es in 9 Tagen die 45 Grad wirklich gibt, ist längst noch nicht sicher“, twitterte er am Sonntag.

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Hitzewelle hat Zusammenhang mit der Klimakrise

Der ZDF-Experte Terli ordnet die drohende extreme Hitzewelle in die Klimakrise ein, denn die Hitzewellen hätten im Vergleich der letzten Jahrzehnte immer mehr an Intensität, Länge und Häufigkeit zugenommen. Im Vergleich von 1951 zu 2021 gebe es heutzutage in Deutschland durchschnittlich 7,9 mehr heiße Tage pro Jahr als früher.

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Und der Trend wird weitergehen in den nächsten Jahren – ein bedrohlicher Effekt des menschengemachten Klimawandels!