Karl Lauterbach schimpft mit der Bevölkerung: „Sonst beginnt die 3. Welle!“

Karl Lauterbach: Hatte er wieder recht mit seiner düsteren Prognose?
Karl Lauterbach: Hatte er wieder recht mit seiner düsteren Prognose?
Foto: IMAGO / photothek

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach tritt während der Corona-Krise als ewiger Mahner in TV-Talkshows und Interviews auf. Nun sieht sich der Sozialdemokrat erneut bestätigt.

Anlass sind neueste Coronavirus-Zahlen aus Deutschland, die Karl Lauterbach zum Anlass nimmt, die Bevölkerung zu rüffeln und auf den Ernst der Lage hinzuweisen.

Karl Lauterbach: „Hier sieht man, wovor auch ich schon seit Wochen warne“

Nachdem in den vergangenen Wochen die Corona-Zahlen stark gesunken waren, scheinen sie nun seit Tagen zu stagnieren. Zwar liegt die Sieben-Tages-Inzidenz bundesweit nur noch bei 56,8, doch der Rückgang der Infektionszahlen wurde zuletzt deutlich ausgebremst – trotz Lockdown-Verlängerung bis zum 7. März.

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Nicht wenige Experten vermuten, dass es bei Lockerungen Anfang März zu einem doppelten Effekt kommen kann: Wieder mehr Kontakte zwischen den Menschen und die totale Ausbreitung der gefährlicheren Corona-Mutationen, die bislang schon 21 Prozent aller Neuinfektionen ausmachen. Nach einer Prognose von Professor Thorsten Lehr könnten wir dann binnen weniger Wochen wieder sprunghaft bei Inzidenwerten von 200 und angekommen sein! Markus Lanz, in dessen Talkshow Lehr zu Gast war, empfand das als eine „katastrophale Nachricht“ und war sichtlich schockiert.

Karl Lauterbach sieht sich bestätigt durch neue Zahlen – und warnt eindringlich

Genau diese Entwicklung scheint sich in Lauterbachs Stadt Köln bereits abzuspielen. Auch in Baden-Württemberg ist der Trend schon jetzt besorgniserregend. Lauterbach retweetete eine Grafik zu der Zahl der Fälle mit der britischen Mutante in Köln. Dazu schrieb der Professor: „Hier sieht man, wovor auch ich schon seit Wochen warne: die Mutationen B117 und B135 wachsen ungebremst. In Köln und BW führt das langsam schon zu einem Anstieg der Gesamtfälle.“

Dann hebt er den Zeigefinger: „Die Bevölkerung muss den bestehenden Lockdown ernster nehmen. Sonst beginnt die 3. Welle.“

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