Karl Lauterbach verrät, wann uns die „3. Welle mit Turbo-Virus“ erfasst

5 Tipps gegen die Einsamkeit im Corona-Lockdown

5 Tipps gegen die Einsamkeit im Corona-Lockdown

In gewisser Weise droht Einsamkeit in 2020 wohl fast jedem, besonders in der zweiten Lockdown-Isolation. Social Distancing kann für manchen eine psychologische Herausforderung darstellen. Hier die hilfreichsten Tipps gegen Einsamkeit:

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Eigentlich sieht es besser aus an der „Corona-Front“: Das RKI meldete am Dienstagmorgen, dass die Sieben-Tages-Inzidenz deutschlandweit auf 72,8 Prozent gefallen sei. So niedrig lag sie seit drei Monaten nicht mehr. Zudem verzeichnete das RKI „nur“ noch 3.370 Neuinfektionen. Der Trend scheint also zu stimmen.

Doch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach äußert Bedenken. Aus seiner Sicht sind die Zahlen trügerisch.

Karl Lauterbach spricht von dritter Corona-Welle

Karl Lauterbach geht von einer baldigen dritten Corona-Welle aus. Er will sogar den Zeitraum wissen, wann wir sie alle spüren werden.

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Fakten über Karl Lauterbach (SPD):

  • Vor der Corona-Krise war die Fliege sein Markenzeichen.
  • Nach der Grundschule besuchte er zunächst eine Hauptschule, startete dann aber voll durch und wurde Professor.
  • Lauterbach war früher Mitglied der CDU, trat aber 2001 der SPD bei.
  • Allein 2020 war Lauterbach 17-mal zu Gast in der ZDF-Talkshow Markus Lanz.
  • Er ist für ein Verbot von Tabakwerbung, aber für eine Legalisierung von Marihuana.

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Karl Lauterbach: „Epidemiologisch müssten wir sogar verschärfen“

Karl Lauterbach nimmt dabei Bezug auf einen „Spiegel"-Artikel mit dem Titel „Coronavirus-Mutation: Warum die sinkenden Infiziertenzahlen trügerisch sind“. In dem Artikel wird eine Modellrechnung vorgestellt, wonach es durch die Mutationen zu einer neuen starken Dynamik im Infektionsgeschehen ab März kommen kann.

„Ich komme in eigenen Berechnungen zu ähnlichen Ergebnissen"; lässt der Medizin-Professor Lauterbach seine Twitter-Follower wissen. In seinem Modell geht Lauterbach davon aus, dass sich derzeit etwa 20 Prozent aller Neuinfektionen in Deutschland auf die deutlich ansteckenderen Mutationen B117 (britische Variante) und B1351 (südafrikanische Variante) zurückführen lassen.

Demnach sei noch bis Ende Februar mit einem Absinken der gesamten Corona-Fallzahlen in Deutschland zu rechnen, weil der Lockdown wirke. Tatsächlich aber würden sich parallel dazu die infektiöseren Mutationen immer mehr ausbreiten und ihr Anteil am Infektionsgeschehen zunehmen. Das stelle die Politik vor eine Dilemma-Situation: „Bevölkerung erwartet Lockerung, weil Fallzahlen sinken. Epidemiologisch müssten wir sogar verschärfen, weil 3. Welle mit Turbo-Virus droht. Zusätzlich gefährden wir Impferfolg, weil bei B1351 Impfung weniger wirkt, Astra kaum“, schreibt Lauterbach auf Twitter.

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Karl Lauterbach (SPD) warnt: „Es bliebe nur Lockdown bis Ostern“

Die politisch schlechteste Lösung sei es aus seiner Sicht, mit Maßnahmen zu warten, bis die dritte Welle deutlich sichtbar wird. Die „verlorene Zeit“ sei dann nicht einholbar. „Es bliebe nur Lockdown bis Ostern“, warnt der Sozialdemokrat. Deshalb seien nun auf dem Corona-Gipfel von den Ministerpräsidenten und der Bundesregierung „Mut und Transparenz gefragt“.

Bereits in der vergangenen Woche warnte Lauterbach in der ZDF-Talkshow von Markus Lanz vor einem solchen Szenario. Der Moderator unterbrach dabei den SPD-Politiker und sprach Grünen-Chef Habeck an: „Ich gucke Robert Habeck an, der kriegt gerade die Krise.“ Der schlagfertige Parteichef entgegnete getroffen: „Er kündigt gerade die dritte Welle an.“

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