Karl Lauterbach: Silvester-Attacke auf sein Büro – „Einfach nur traurig“

Karl Lauterbach: Das ist der Corona-Mahner

Karl Lauterbach: Das ist der Corona-Mahner

Seit der Corona-Pandemie ist Karl Lauterbach Dauergast in den Talkshows von ARD und ZDF. Wir stellen den SPD-Politiker vor.

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Attacke auf das Büro von Karl Lauterbach – schon wieder!

In der Silvesternacht haben sich Unbekannte an dem Wahlkreisbüro des Bundesgesundheitsministers zu schaffen gemacht. Karl Lauterbach hat auch schon einen Verdacht, wer dahinterstecken könnte.

Karl Lauterbach: Stecken SIE hinter dem Angriff?

Getroffen hat es dieses Mal die Scheibe des Büros. Der Staatsschutz hat deshalb die Ermittlungen aufgenommen. Bislang gebe es aber noch keine Hinweise auf die Täter, wie ein Sprecher der Polizei am Sonntag sagte.

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Das ist Karl Lauterbach:

  • Sein voller Name mit allen Titeln lautet Prof. Dr. med. Dr. sc. Karl Wilhelm Lauterbach
  • Von seinem damaligen Markenzeichen, einer Fliege, hat sich Lauterbach mittlerweile verabschiedet
  • Er war früher Mitglied der CDU
  • Lauterbach ist Vater von fünf Kindern
  • Bei der Wahl zum SPD-Vorsitz schied er zusammen mit Nina Scheer in der ersten Wahlrunde aus. Sie kamen auf 14,63 Prozent (31.271 Stimmen)

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Der Bundesgesundheitsminister vermutet, dass radikale Impfgegner und Corona-Leugner hinter der Attacke stecken. Der Grund: Schon bei den vorangegangenen Sachbeschädigungen hätten diese Gruppen dahintergesteckt. Auch entsprechende Drohmails würden das nahelegen.

Karl Lauterbach deutlich: „Das ist einfach nur traurig“

„Diese Menschen repräsentieren nicht die Gesellschaft, wo ja wirklich der überwältigende Teil zusammenhält und versucht, alles gegen die Pandemie zu tun“, sagte der Minister. „Sie repräsentieren eine ganz kleine Splittergruppe, die selbstgerecht glaubt, hier einen anderen Weg gehen zu müssen und die sich dabei verrannt hat. Das ist einfach nur traurig.“

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Mehr zu Karl Lauterbach:

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Am 10. Dezember war das Büro mit Parolen wie „Krankheitsminister“, „Mörder“ und „Psycho Lauterbach“ beschmiert worden. Mehr dazu liest du hier >>>. Wann genau in der Jahreswechselnacht das mehr als faustgroße Loch in die Scheibe des Ladenlokals geschlagen worden war, sei unklar, hieß es aus dem SPD-Ortsverein. (dpa/abr)