Warum Kanzlerin Merkel vom klaren Nein zur „Ehe für alle“ abrückt

Kommt in Deutschland die Ehe für alle?
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Bundeskanzlerin Merkel ist von dem klaren Nein ihrer CDU zur Ehe für alle abgerückt. Sie spricht nun von einer „Gewissensentscheidung“.

Berlin.  Die CDU-Chefin Angela Merkel will die „Ehe für alle“ offenbar aus dem Parteienstreit heraushalten. Nach Information unserer Redaktion sprach die Kanzlerin am Montag vor dem CDU-Vorstand von einer „Gewissensentscheidung“.

Darüber sollten nach der Bundestagswahl aus der Mitte des Bundestags „Gruppenanträge“ gestellt werden. Die Abstimmung im Parlament wäre dann freigegeben und somit nicht der sogenannten Fraktionsdisziplin unterworfen. Nach Teilnehmerangaben sagte Merkel, „wir machen es uns bei dem Thema schwerer als andere Parteien.“

Auch in einer Veranstaltung mit der Zeitschrift „Brigitte“ sagte die CDU-Vorsitzende am Montagabend in Berlin, sie wünsche sich eine Diskussion, die „eher in Richtung einer Gewissenentscheidung geht“. Bei einer Abstimmung im Bundestag ohne Fraktionszwang gilt eine Mehrheit für die Ehe für alle als sicher. (fmg/dpa)

 
 

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