K-Frage - Steinbrück und Steinmeier übertrumpfen Merkel

DerWesten
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der damalige Finanzminister Peer Steinbrück (SPD). Foto: Steffi Loos/ddp
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der damalige Finanzminister Peer Steinbrück (SPD). Foto: Steffi Loos/ddp
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Könnten die Deutschen den Kanzler direkt wählen, wäre Peer Steinbrück die erste Wahl. Auch SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier entscheidet das Duell gegen Merkel für sich.

Berlin. Falls die Deutschen den Bundeskanzler direkt wählen könnten, würde Amtsinhaberin Angela Merkel in diesem Monat gegen beide potentiellen SPD-Herausforderer verlieren. Im Falle einer Direktwahl zwischen Merkel und SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier würden sich 39 Prozent für Merkel und 43 Prozent für Steinmeier entscheiden, geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten ARD-Deutschlandtrend für Juli hervor.

Wenn die Deutschen die Wahl hätten zwischen Merkel und Ex- Finanzminister Peer Steinbrück, wäre der Abstand sogar noch größer: 37 Prozent würden Merkel und 48 Prozent Steinbrück wählen.

Union verliert, SPD legt zu

In der aktuellen ARD-Umfrage schnitt auch die Union nicht gut ab. Sie auf den tiefsten Wert des Jahres. In der Sonntagsfrage verlieren CDU/CSU gegenüber dem Vormonat einen Punkt auf 32 Prozent. Der Koalitionspartner FDP verharrt bei fünf Prozent und muss weiter um den Wiedereinzug in den Bundestag bangen.

Für die SPD würden 26 Prozent der Befragten stimmen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Das ist ein Punkt mehr als im Juni. Die Grünen geben einen Prozentpunkt ab und erreichen 23 Prozent. Die Linkspartei liegt unverändert

Im Auftrag der ARD-“Tagesthemen“ befragte das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap am Montag und Dienstag dieser Woche 1.005 Wahlberechtigte bundesweit telefonisch. (dapd/rtr)