Journalismus verdient Vertrauen

Lügenpresse, Lügenpresse!“ So schallten die Rufe der Pegida-Demonstranten den Journalisten entgegen. Ob Ukraine-Konflikt, Gaza-Krieg, Islamismus oder Flüchtlingskrise – viele Themen sorgen für heftiges Echo und harte Kritik der Leser oder Zuschauer. Viele erwarten, die jeweils eigenen Ansichten in der Berichterstattung wiederzufinden. Seriöse Medien aber berichten unabhängig, überparteilich – und ziehen sich dadurch den Unmut bestimmter Interessengruppen zu.

Die Debatte um die Vertrauenwürdigkeit der Medien hat auch gezeigt, dass das Publikum kritischer geworden ist. Es unterscheidet genau, welche Informationsquellen Vertrauen verdienen. Die Anforderungen an die Qualität sind gestiegen. Dem müssen Medien Rechnung tragen. Fehler passieren, doch könnten Journalisten damit offensiver umgehen und stärker den Austausch mit Lesern suchen. Denn das wichtigste Fundament journalistischer Arbeit ist die Glaubwürdigkeit.

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