Eklat im Bundestag: Jugendliche stellen sich tot – dann geht alles ganz schnell

Im Bundestag sorgte ein Protest gegen die deutsche Klimapolitik für Aufsehen.
Im Bundestag sorgte ein Protest gegen die deutsche Klimapolitik für Aufsehen.
Foto: dpa

Berlin. Ein Planspiel von Jugendlichen im Deutschen Bundestag endete am Dienstag mit einem Paukenschlag. Bei einer Rede von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble zum Abschluss von „Jugend und Parlament“ legten sich rund 20 Jugendliche auf den Boden und stellten sich tot.

Bei dem Planspiel stellten 300 Jugendliche die parlamentarische Arbeit im Deutschen Bundestag nach. Ein Teil von ihnen nutzte die Einladung in den Plenarsaal des Bundestags in Berlin, um eine deutliche Botschaft an die Regierung zu senden.

Bundestag: „Die-In“ als Protest gegen Klimapolitik

„Eure Klimapolitik = Katastrophe“ stand auf einem Plakat, das vor dem Rednerpult hochgehalten wurde. Währenddessen legten sich zahlreiche weitere Jugendliche rund um das Stenografen-Pult auf den Boden und stellten sich tot.

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Mit dem sogenannten „Die-In“ wollten sie Druck auf die Bundesregierung machen und betonen, wie drastisch die Lage sei, erklärte der Aktivist Maximilian Reimers den Protest, der von „Fridays for Future“ unterstützt wurde.

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Teilnehmer protestieren gegen Klima-Protest – Buh-Rufe!

CDU-Mitglied Wolfgang Schäuble stehe symbolisch für eine verfehlte Klimapolitik. „Wir sehen nicht, dass diese Koalition die schwerste Krise der Menschheit ernst nimmt.“

Der Klimapolitik-Protest kam jedoch nicht bei allen Teilnehmern von „Jugend und Parlament“ gut an. Es gab Buh-Rufe, ein Jugendlicher stürmte nach vorn und riss den Aktivisten das Banner aus der Hand. (mit dpa)

 
 

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